Dr. Robert Heiling Library, S.m.s.medical College, Jaipur
Die Inapparente Virusinfektion Und Ihre Bedeutung Fur Die Klinik
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DIE
INAPPARENTE VIRUSINFEKTION
UND IHRE LEDEUTUNG
FÜR DI KLINIK
$
SPRINGER VERLAG
BERLIN · GOTTINGEN HEIDELBERG
1957
Alle Rechte, Insbesondere das der bersetzung in fremde Sprachen vorbehalten Ohne ausdrachliche Genehmigung des Verlages ist es auch alcht gestattet, dieses Buch oder Telle daraus auf photomechanischem Wege (Photokople Mikrokopie) za verileriltigen © by Springer Verlag ollG, Berlin Göttingen lekelberg 1937 Printed in Germany S., S. 1'ull LIBRARY. Jaipur. ... Aco. No. 224244 Deto 3-5-72..... Prie Cat Die Wiedergabe von Gebrauchenamen Handetayapen, Wateabezeichnungen uw In diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Yamen im Sinn der Warenzeichen und Markenschutz- Gesetzgebung als frei ru betrachtet wires und daher von Jedermann benutzt werden dürftea Druck Wiesbadeper Graphische Betrebe GmbH, Wiesbaden
DIESE SCHRIFT BAUT IN GRUNDSÄTZLICHEN ZUGEN
AUF DER LEHRE VON
PROFESSOR DR ROBERT DOERR
UND
PROFESSOR DR CHARLES NICOLLE
AUF
SIE IST DEM ANDENKEN DIESER FORSCHER GEWIDMET
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Vorwort Der hier niedergelegte Versuch einer zusammenfassenden Darstellung des Problemes inapparenter Virusinfektionen wurde sowohl durch die Ergebnige eigener zuruch hegender experimenteller Arbeiten als auch durch interne Diskussionen der Freiburger Universitats Kinderklinik angeregt Eine nahere Befassung mit der Materie ließ erkennen, daß das behandelte Phanomen bisher vielfach unverdient geringe Beachtung gefunden hat, uberdies zeigte es sich, daß die Bezeichnung ,,Inapparente Infektion“ haufig sehr uneinheitlich verwendet wurde Die Bearbeitung des gewahlten Thema, mußto es sich deshalb vordringlich zur Aufgabe machen, unter ordnender Zusammenstellung des einschlaggen Schrift tums den Begriff der inapparenten Infektion als abgrenzbare Besonder heit unter anderen Verlaufsformen infektioser Geschehen von dem Ballast zahlreicher Fehl Interpretationen zu befreien Beweise für inapparente Ablaufe von Virusinfektionen und gleichsinnig verwertbare Hinweise liegen heute in großer Zahl — bisweilen allerdings als wenig beachtete Nebenbefunde – vor Dieser Umstand allein verbietet die Annahme, daß die hier angefuhrten und verarbeiteten Literaturangaben das ge samte behandelte Gebiet luchenlos erfassen Die vorliegende im Marz 1956 abgeschlossene Darstellung erhebt uberhaupt nicht den Anspruch, eine umfassende und detaillierte Abhandlung des gesamten bisher gewonnenen Wissensgutes uber inapparente Varusinfektionen und der sich daraus ergebenden Fragen zu sein Sie ist vielmehr als eine Skizze der wesentlichen Umrisse des behandelten Problemes angelegt, lediglich einige dem Autor besonders charakteristisch erscheinende oder folge. trachtige Einzelzuge wurden eingehender behandelt Eine derartige Ein schrankung schien erlaubt, da es bei der Abfassung dieser Schrift im Wesentlichen darum ging, die Bekanntschaft des Lesers mit dem Problem der mapparenten Virusinfektion zu vermitteln bzw zu vertiefen Herrn Professor Dr W KELLER, der mich zur Bearbeitung des be handelten Problemes ermutigt hat mochte ich an dieser Stelle besonders herzlich danken Ferner gilt mein verbindlichster Dank Herrn Professor Dr P HAUDUROY (Lausanne), Herm Dr med K H JAEGER (Solco Chemie, Basel), Herrn Dr med H SCHADEWALDT (Ciba AG, Iehr in Baden) und Herrn Professor Dr O WESTPHAL (Wander AG, Sackingen) fur die liebenswurdigen Hilfeleistungen bei der Beschaffung schwer
VIII
Inhaltsverzeichnis
Seite
3 Esperimentelle Untersuchungen über das llesen des geweblichen Ver
haltens ber inapparenten Terlufen verschiedener 1 rusinfektionen
4 Zusammenfasgung
75
104
Auswirkungen inapparenter lirusinfektionen
104
I Minicl e Aussirkungen inapparenter Infektionen im mnfizierten Wirts
organismus
105
2 pparente Infehtionen oder deren Folgen als Auswirkungen eines
engen Kontaktes mit einein inappirent infizierten Individuum
3 Beruchsichtigungen inapparenter I erlaufsformen in der I pidemiologie
von rusinfektionen
114
4 Die Berucksichtigung der inapparenten Infektion in der Gesetzgebung
und bei Gutachtensfragen
116
5 Zusammenfassung
119
Literatur
Sachverzeichnis
121
156
I. Die inapparente Infektion als Form der Reaktion des Wirtes auf den Erreger 1 Finletung und Geschichtliches Als dynamische Grundlage zahlreicher Krankheiten wurde in der hippokrati chen und galenischen Lehre der Antagonismus zwischen exogenen Schadlichkeiten (hontagium sowie hatastasis eines Blasma) und der besonderen jeweiligen Reaktionslage eines befallenen Indı viduums (Krasis und Protokatartısıs) angesehen Crundsatzlich laßt dieses Dogma Rrum fur die Vorstellung das in einer besonderen Situation die Auseinandersetzung zwischen den sich bekampfenden hraften erscheinungsarm und — nosologisch betrachtet — harmlos ver laufen kann Es gehort beispielsweise zu einem alten arztlichen Er fahrungsgut daß kunstlich ubertragene Pocken einen weniger lebens bedrohenden Verlauf zu nehmen pflegen als die spontane Erkrankung dies teilt ein Gedicht des 10 - 11 Jh n Chr aus der Schule von Sa lerno (376] mit le parlant teneris var olae funera natis ullorum ven s variolag mite salubres Seu poti is morbi contagia tangera vident aegrum aegriq je hal tus velamina lintea vestes psegue quae tetigit malo pura corpora dextra (Damit die Pocken n cht den Tod der Kinder bewirken schicke in ihre Gefa Be lochenstoff hinein Freil cl 1st es besser daß sie vermeiden den Ansteckur gsstoff der Krankhe t zu beruhren Wer das Bettzeug de Kleider und schlecht gereinigte horper beruhrt Ebenfalls wurden immer wieder Beobachtungen daruber bestatigt daß im Verlaufe einer Seuche eine Anzahl von exponierter Personen nicht für die jeweilige Krankheit empfanglich zu sein schien oder aber daß die uberstandene Krankheit vor neuerlichem Befall schutze So heißt es bei THUKI DIDES [101] aber die (wahrscheinlich Flechfieber bedingte) Pest in Athen denn zweimal befiel die Krankheit nie jemanden wenigstens nicht in todlicher lleise Und CANTACUCENCS [121] be richtete uber die Pest in honstantinopel die die wenigen welche entrumen konnten wurden nicht wieder von der hrankheit ergriffen sondern waren in Sicherheit Auch von der Pest des JUSTINIAN (531 bis 580 n Chr) wurde durch EUARGIUS (1892] mitgeteilt daß auch solche Gadeke Ioaparente rusi fktion 1 2 Die inapparente Infektion als Form der Reaktion welche sich auf alle Weise bemühten, den Tod zu finden wegen des ganzlichen Verlustes threr Kinder oder ihrer Angehorigen, und welche sich deshalb in aller Weise der unmittelbarsten Beruhrung mit den Kranken preisgaben, wurden - glerchsam als hatte sich die Kranh heit ihrem Willen entgegengestellt — nicht ergriffen“ Ein fur unsere heutigen Vorstellungen gut erklärbares Phanomen ist uns von COLLF (137] von einer oberitalienischen Pestepidemie (1348—1350) uberkommen, dieser Arzt beobachtete, daß Gerber, Latrinenarbeiter und Diener der Herbergen fast vollkommen von der Krankheit verschont blieben (,,Coriarui qui latrinas exportant, hi etiam, qui xenodochug inserviunt et locis foetore gravi molestis omnes fere a peste immunes conspiciebantur") COLLE erklarte dieses Faktum damit, daß das eine Gift das andere bekampfen und vernichten konne („venenum enim debelatur, arcetur et expellitur ) Auch in der neueren 1 orbiktenologischen Zeit wird die Annahme von Varianten zahlreicher kontagioser Kranh hesten in Richtung erscher nungsarmer Verlaufsformen – wenn auch sehr beschranht - durch Berichte erfahrener Arzte bestatigt So schrieb z BCH G JORG (335) im Jahre 1826 uber den Scharlach „Durchlauft das Scharlach nicht die verzeichneten drey Stadien, wie es geschieht, wenn sich kein Exanthem auf der Haut entwickelt, so behandeln wir dasselbe so, wie ich es bisher angedeutet habe, denn die entzündliche Periode bleibt in einem solchen Fall nicht ganz aus wenigstens stellt sich doch die Entzundung im Halse ein und es behalt auch, wahrend diese dauert, das Fieber den entzund Ichen Charakter So gewiß es aber eine wirkliche Scharlachkrankheit ohne ein Lxanthem grebt, so oft beruht unsere Meinung von der ganz lichen Abwesenheit der Entzundung in der Haut in Tauschung" Und in der Abhandlung „Uber die Menschenpochen“ von GREGORY (251) 1837 heißt es „Man kann es als ein allgemeines Gesetz aufstellen, daß dio Susceptibilitat fur die Pocken in allen Lebensaltern gleich groß sey Indessen kommt es oft vor, daß ein Individuum zu einer Zeit seines Lebens der Ansteckung widersteht, zu einer anderen nicht Manche Konstitutionen ziehen diesen Keim still und unvermerkt in sich, andere zeigen sogleich große Reaktion " Ganz uberwiegend ging die arztliche Beurteilung solcher und gleichsinniger Situationen dahin, daß ein derartig bland reigierender Organismus nicht die Kraft aufbrachte, sich mit der angreifenden Schadlichkeit gehong auseinanderzusetzen Dies laßt sich unter anderem aus der Interpretation klinischer Beobachtungen von Tissor (688) entnehmen, der 1772 ebenfalls uber die Pocken folgendes schrieb „Wenn nun das Geblut durch das eingedrungene Gift (der Pocken), und durch die Scharfe, so dadurch erzeugt worden, verdorben ist, so bemuht sich die Natur aus allen Kraften, sich desselbigen zu entladen und es nach der Haut zu treiben, und dieses geschieht eben in Einleitung und Geschichtliches 3 dem Augenbliche, da alles dazu vorbereitet ist Gemeinglich ist dieser Trieb der Natur hinreichend, oft ist er allzu heftig, und nur gar selten ist er allzuschwach -- Die Falle, wo er allzuschnach ist, sind gar selten, besonders (sind sie) auf dem Lande, und schwer zu erkennen" Die Kntik an solchen Vorstellungen kann aus der Abhandlung uber die Masern des bereits zitierten J CA GJORG (1826) entnommen werden Wir finden da „Mehrere Praktiker wollen auch ein Masernfieber ohne Exanthem wahrgenommen haben Denhe man sich aber von dieser Krankheit den Hautausschlag weg und man behalt nichts, als eine sehr heſtige ca tarrhalische Affection nebst einer leichten Augenentzundung Da aber die heftigen catarrhalischen Leiden mit betrachtlichem Fieber und einer leichten Rothung der Augen im kundlichen Alter sehr haufig vorhommen und besonders zu solchen Zeiten, wenn die Masern epidemisch grassieren, kleinere und großere Kinder sehr oft befallen, so frage ich, wodurch der Arzt in den Stand gesetzt wird, das Vasernfieber ohne Exanthem als solches zu erkennen und von dem gewohnlichen hatarrhalischen Fieber zu unterscheiden. Auch wollen Mehrere sogenannte falsche Masern, die in einem kurzeren Zeitraume verliefen und keine Abschuppung der Oberhaut zur Folge hatten, beobachtet haben" Und die geringe Bedeutung welche im arztlichen Denken jener Zeit mitigierten bzw subklinischen Verlaufsformen kontagioser Krankheiten beigemessen wurde ist aus einer Erorterung von J WENDT (735) aus dem Jahre 1835 uber eine Scharlachentstehung ohne Kontagium ersicht lich Es heißt dort , Es ist uberhaupt kaum zu erklaren, wie dieser Umstand (die Selbstentstehung der Krankheit) den Arzten so fremd bleiben konnte, daß sie sich lieber die großte Muhe gaben, einen einzelnen, als sporadische Form ausgebrochenen Scharlach auf die paradoxeste und unwahrscheinliche Forin durch Ansteckung zu erklaren als freimuthig zu gestehen daß die Erscheinung dieser Krankheit in einzelnen Fallen von einem Contagio ganz unabhangig ist Und der gleiche Autor schrieb in seinem Lehrbuch der hinderkrankheiten uber die Pocken ,,Die Be hauptung daß es ein Pockenfieber ohne Ausschlag gebe, welches eben. falls vor fernerer Ansteckung schutzt, ist eine fast bei allen Exanthemen und Phlegmasien der Haut gewagte Hypothese, welche keine reine und unbefangene Erfahrung fur sich hat, und im Grunde ein Widerspruch ist Was wurde man von einem Schriftsteller sagen welcher behaupten wollte, daß es einen Durchfall ohne alle Ausleerungen giebt, wenn auch andere ber Durchfallen vorkommenden Zufāne dabei stattfanden? Die krankhafte Metamorphose in dem Hautgebilde constituiert zwar nicht das Wesen aber bedingt die sich der Wahrnehmung darstellende Form" Die neuen Erkenntnisse welche die mikrobiologische Ara mit sich brachte, wurden in deren Fruhzeit mit einem Vorurteil belastet daß 1.
6 Die inapparente Infektion als Form der Reaktion dadurch daß mit ihrer Berucksichtigung Finblicke in Prozesse gewonnen werden konnen welche ihrerseits wiederum fur die hlink wichtig aind 2 Begriffsbestimmung und Definition der inappirenten Infektion In seiner Monographie Nussince vie et mort des maladies infec tieuses beschreibt Cu NICOLLE (500) im Jahre 1933 den Elfekt einer Übertragung von Blut eines ficcktyphuskranken Menschen auf Meer schweinchen Die Beobachtungen werden wie folgt zusammengefaßt je me trouvais donc avoir decouvert chez certains cobayes lexistence d une forme du typhus impossible à reconnaitre meme au thermometre et cependant semblable dans sa nature et son évolution au typhus le plus net Le typhus sins symptômes montre en effet lincubation caracteristique de la maladie (c est à dire que le sang du cobaye apy retique ne devient pas virulent avant le cinquème jour del inoculation) al a son évolution typique (c est à dire son nombre de jours pendant lequel le sang est vurulent) sa terminaison (cessation de la virulence du sing) et à la suite de la guerison on observe une immunite d ordinaire légère et de courte durce ce qui est bien naturel après une infection aussi réduite mais de meme nature et parfois de même longueur que celle qui buit le typhus febrile NICOLLE nennt diese Form der Auseinander setzung zwischen Meerschweinchen und R PROWAZEKI und damit wird diese Bezeichnung mit diesen Worten erstmalig ausgesprochen — infection inapparente Wir begegnen von diesem Zeitpunkt an diesem Begriff haufiger in der franzosischen Literatur (80 273—275 422 431 462 u a) im letzten Jahrzehnt ist er auch in die anglo amerikanische Terminologie ubergegangen (201 256 285 312 597 u a m] Die inhaltliche Erfassung dieses Begriffes ist aber schon vor NICOLLE im Experiment belegt Im Jahre 1925 hat REITER (566 567] ber Unter suchungen einer klinisch unterschwellig verlaufenden Infektion der Maus mit Recurrens spirochaten bzu chemotherapeutischer Hemmung der Versuchstiererhrankung bei kraftigem Immunisterungseffekt von der symptomlosen stummen Infektion gesprochen Die Anerhennung des unmerhlichen Kontaktes mit den spezifischen Antigenen [589] ist im deutschen Schrifttum von KLEINSCHMIDT (378) fixiert und in den be deutenden epidemiologischen Arbeiten von FRIEDEVANN (211–213] GOTTSTEIN [244–246] V PFAUNDLER (538] DE RUDDER [587–589] ua m die unumgangliche Voraussetzung fur die Begriffe der unter schwelligen Immunisierung (DEGHITZ De RUDDER) der latenten Durchseuchung (FRIEDEMANN) der spontanen Immunisierung (LEREBOULLET) der stillen Feiung (v PFAUNDLCR) oder der latenten Immunisierung (De RUDDER) Die Verfolgung der hierbei zugrunde Begriffsbestimmung und Definition der anapparenten Infektion 7 liegenden Vorgange trat aber -- 80 sebr ihre Bedeutung fur den betroffenen einzelnen Menschen anerkannt und hervorgehoben wurde – bei den genannten Autoren gegenuber dem Interesse an den epidemio logischen Auswirkungen derartiger Phanomene zuruck Dieses Uber gewicht konnte eine Ursache dafur sein weshalb die „napparente Infektion" als Bezeichnung fur den jeweiligen, klinisch unterschwellig verlaufenden Einzelfall einer Wirts Erregerauseinandersetzung im deutschen Sprachgebrauch so sparlich zu finden ist Eine Identifizierung der „stillen Ferung und deren Synonyma mit der „apparenten Infektion" ist aber auch nucht horrekt Die Stille Feiung" bezeichnet einen epidemiologisch besonders interessierenden Typ eines klinisch symptomlosen Immunisierungsgeschehens Es tntt hierbei - arztlich betrachtet die ideale Form eines Kontaktes zwischen einem empfang. lichen Wirt und einem Erreger mit pathogenen Potenzen ein Vielfach, doch nicht immer, handelt es sich dabei um eine echte „napparente Infektion, daruber wird noch zu sprechen sein Es kann, wie ebenfalls noch gezeigt werden soll, auch heinesnegy fur alle Verlaufe einer in apparenten Infektion das Postulat eines Idealvorganges beansprucht werden Im allgemeinen Sprachgebrauch wird außerdem mit ,,stiller Ferung' haufig ein temporarer Zustand einer unmerklich erworbenen Immunitat bezeichnet, welchem allerdings oft eine inapparente Infektion vorausgegangen ist Eine weitere Ursache der seltenen Nennung der , inapparenten Infektion" liegt noch in folgendem begrundet Die Phanomene, welche ein derartiges Geschehen beinhalten, haben Aufnahme in das Begriffs bild der ,,latenten Infektion" (DOERR) gefunden Mit ,latenter Infektion" wird nach DOERR ganz allgemein die symptomlose Besiedelung eines Organismus oder eines seiner Teile durch einen Erreger bezeichnet Die Inkubationszeit einer Infektionskrankheit ist als zeitlich begrenzte Latenzphase in diesen Begriff in gleicher Weise einbezogen wie die cyclischen, wahrend der ganzen Dauer ihres Bestehens latent“ blei benden Infektionen und klinische Infektionszustande, bei welchen ein Umschlag von der Latenz in schwere Krankheitsformen durchaus moglich ist -- zB die akute lymphocytare Choriomeningitis von Mensch und Tier (25 695698] oder die Infektion mit dem Therler Virus der Maus [682, 683, 511, 512] Die schlummernden“ oder „ruhen den Infektionen mit Erregern in abgehapselten Herden geboren ebenso in diese Kategorie wie die durch unspezifische Provokation aktivierbaren latenten Virusinfektionen mit dem Kaninchen III Virus (528, 574 575], mit dem , virus endorm." der Drosophila [273-275, 434, 435), dem Polyedervirus der Bombyx mori L (112, 412a), dem „Virus S' der Kaninchen (327 328] u d m Auch die Trager (, Tragertum ist der latente Infekt in seiner epidemiologischen Auswirkung" - DOERR S Die inaj parente Infektion als Form der Reaktion (166)) - sowie die Ausscheider ( Das Ausscheidertum ist der Zustand der latenten Infektion Durchsenchter BELLER » BIELING (593) werden diesem Simmelbegriff unterstellt Der Begriff der Intenten Infektion im Sinne DOFRRS nimmt in der besonderen Form der Latenz als cyclischem Prozeß welcher innerhalb einer relatn hurzen und gesetzmaßigen Frist mit dem Untergang der Erreger (mit der Autosterilisation des llarta) endigt und für welchen die latento Dengue das latente Flechfieber die Vaserniquivalente durch seuchter oder schutzgeimpfter hinder und das Diphthericbazıllentrager tum als Beispiele herangezogen werden -- die infection inapparente nich NICOLLF in wesentlichen Merkmalen als Teilbereich in sich auf Diese wird definiert als maladre aigue septicemique qui a son incubation son erlution caracterisee par le pouroir infectant du sang ou dun autre organe qui a sn guerison et qui laisse a 8 suite une immunite plus ou moins durable Unausgesprochen und als unumgangliche Voraussetzung bleibt dabei allerdings daß diese malndie aiguo ohne zu nur mit sehr fluchtigen und uncharakteristischen Syptomen ablauft AICOLLE spricht nun seinerseits von einer infection Intente er lezeichnet auch hier ganzlich anders als Dorrn - eine besondere Reaktionsform des in fektrosen Geschehens diese sei namlich ein état subugu ou chronique dans lequel le porteur conserve sins en souffrir anterieurement et qui est susceptible de reprendre de la vrulence pour le porteur lui me me ou de se trinemettre à d autres indridus Auch hier handelt es sich um eine besondere Gegebenheit eines Wirt Frregeri erhaltnesscs welches in den breiten Latenzbegriff Doerns als Teilbereich eingeht Die Festlegung des Begriffes inaj parente Infektion welche wir auf NICOLI E (500 501) legrunden ist naturhich eine Entscheidung diruber von welchem Standpunkt aus das System der Wirts Erregerbeziehungen uberl licht werden soll und hangt auch davon ab mwieweit es ul erhaupt uberl licht werden kann. In unscrem Halle ist die Basis die hlinik Fur den hiniher it es nesentlich ob ein infiziertes Individuum die klinische Erkrankung durchmachen muß um sich einen Schutz gegen eine Wieder holung dieses i orginges zu erwerben fernerhin ob nuch bei subklinisch ablaufenden infektiosen Prozessen unterschwellige Lasionen eintreten oder ob eine Feiung nach naturlicher Infektion auch auf anderem also sein immunologischen lege d h rein funktionell ohne eine erkenni are morphologische Veranderung oder ohne klınısche Symptome zu erlangen ast Bei dieser Frige uberschneiden sich schon die Interessen von klinik und prophylaktischer Vedizin Der Intschluß das weite Feld der Ge gebenheiten Tatsachen und Folgerungen aus dem Blickwinkel des Klinikers betrachten zu wollen ist eine subjektive Entscheidung uber das Objekt ---der willkurliche Hieb durch den gordischen hnoten dessen Einheit danut aufgelost wird Begriffsbestimmung und Definition der inapparenten Infektion 9 Außer einer inhaltlichen Definition der inapparenten Infektion bedarf es aber zunachst einer eindeutigen terminologischen Festlegung Dies ist um so mehr erforderlich als die klinische Infektionslehre HORINGS (299) das Ordnungssystem einer Erfassung der Erreger Ilirtsbeziehungen erneut umgruppierte Nach HORNG ist die inappa rente Infektion eine latent bleibende hranhheit die latented h ohne alle auch nur mikroskopische Folgen bleibende Infektion ward dagegen einer Symbiose gleichgesetzt Die Gefahr einer Verwirrung droht hierbei schon durch dic Uber schneidung der gewahlten Wortbilder Sie wird zusatzlich verstarkt durch Nennung von Beispielen welchen HORING [299] das Signum der inapparenten Infektion aufpragt Er schreibt uber chronische In fektionskrankheiten (z B Tuberkulose und Syphilis) daß sie der hate gorie cyclischer Allgemeininfektionen zuzuordnen scien derartige Er hrankungen wurden sehr langsam verlaufen und wurden auf diesem Wege oft nur zu noch latenter hrank heit (infection inapparente) fuhren Eine solche Interpretation ist mit dem Postulat NICOLLEs nicht identifizierbar Zum ersten paßt die chronische Infektionskrankheit nur sehr bedingt in die Formei der maladie argue hinein und zum zweiten besteht ein erheblicher Gegensatz zwischen der nur noch latenten Krankheit und der maladie qui a sa guerison Eine latente Syphilis kann ohne daß es zu ernstlicheren Tertiarmanifestationen kommt ohne Herlung weiterbestehen das gleiche gilt sinngemaß auch fur die Tuberkulose und andere analoge Situationen Sicherlich liegt eine echte Ausheilung derartiger Infektionen im Sinne einer Autosterilisation des Tartes im Bereich der Voglichkeiten (siehe bei KELLER U SCHO MERUS [363]) Das bedeutet aber unter Außerachtlassung der Verlaufs charakteristik ( aigue oder chronisch ) nicht mehr als daß eine solche Infektion im besonderen Falle und obenhin betrachtet einmal die Be dingungen fur die infection inapparente im Sinne NICOLLES erfullen konnte weitere Einschrankungen die sich aus einer genaueren Be trachtung des Fragenkomplexes ergeben sollen an anderer Stelle be sprochen werden Hier beschranken wt uns nur auf den noch moglichen Einwand daß nach NicoLLE lediglich die Heilung der Krankheit und nicht die Ausmerzung der Infektion (die also im Zustande eines Trager tums weiterbestehen konnte) zu fordern sei dem mu8 entgegengehalten werden daß ein solcher Zustand wiederum nicht dem entspricht was HORING selbst als inapparente Infektion — namlich als eine latent bleibende Krankheit bezeichnet sondern was bestenfalls in seine Kategorie der latenten Infektion (siehe oben) hineinpaßt Es scheint - um dies vorwegzunehmen – ein liderspruch darin zu bestehen das für den Begriff der inapparenten Infektion Definition von NICOLLE das Faktum der krankhet 50 nachdrucklich in der Die snapparente Infekt on als Form der Reaktion berechtigt die Diskrepanz zwischen dem fur hinder ermittelten hon tagionsindex von 35. (246) bis 40%. (559) und dem sel boheren Prozententz positrier Dick Reaktionen (158) zu der Annahme (138 557) daß ein großer Teil derartiger Infektionen stumm rerlauft Auch wenn man die fatalen typhosen Darmperforationen aus scheinbar voller Gesundheit in diesen Fragenkompler nicht aufnimmt so bleiben dio Salmonellenauescheidungen in der Umgebung typloser Erkrankungs falle soxie Titeranstiege der \idalschen Reaktion bei gesunden Per sonen ein ebenso behanntes wie seuchenhygienisch bedenkliches kaktum (609) Und endhch gilt day von zahlreichen Untersuchern (958 379 514 GSC u nm) bewiesene Phanomen der symptomlosen Immunisierung gegen Diphthere als Vusterlesspiel fur die Stille Ferung PEAUVD LERS (555 559) 12x des cyclisch Itenten Inichtzonsprozesses (DOERR) Jedoch auch huer melden sich bei nzkerer Betrachtung der Sachlage ernstliche Bedenken an ts hann dabei zunächst auber acht gelaseen werden daß eine Diphtherieinfektion heineswegs obligat eine Immuntat hervorbringen muß (192) und dab ber typhosen Infehtionen emer Immunisierung die Abholung - infolge einer intracellularen Uningreif barheit der Salmonellen [156 157] - aucht mit Sicherheit folgt und somit in derartig selgerten Fallen die borderungen für eine inapparente Infektion nicht erfullt werden velmehr sind einige grundsatzliche Einuande in Rechnung zu stellen Sie seien am Beispiel der Diphtherie erlautert Wenn zaar die Bakteriarte bei mufesten wenn auch meist schuereren Diphtherieerkrankungen bzw bei Todesfallen bewiesen ist (26 216 386 09 12 714) so steht andererseits die direkto Bedeutung der von einer lokalen Gegennart der Diphtheriebahterien unabhangigen Toxinurl ung für die diphtheriechen Schaden auf Grund esperien teller Ergebnisse 210 278 280 60a am gleichfills fest Die Immunkorperbildung ist nun ebenfalls eine Reaktion des betroffe nen Orgumsmus auf eine Toxinenschwemmung kiner obligaten Gegen wart lebender Erreger bedurf es bei diesem Prozeß hingegen nicht das beweist schon die immunisatorische Marksamkeit der Toxoidverib reichung Der Anstoß zu einer Immunisierung konnte also grundsatzlich von einer Resorption des als Antigen wirksamen Torins ohne gleichzeitige Inrision der Erreger selbst ausgehen hierzu mußte auch die Situation eines Tragerzustandes genugen Van kann nun zu ar eint iumen drß die fur eine Immunisierung ausreichenden Antigenmengen nur bei Vorliegen einer echten Infektion -- bei der Diphtherie also der durch eine Schleim hnutlasjon ermoglichten lokalen Herdbildung - aufgebracht werden honnten dinn bedeutet aber die Anerl ennung des lohalen Infektions herdes immer noch nicht dhl eme Septic ume emritt Sie kann - wie gesigt - eintreten sie ist aber zumindest keineswegs all Die Beweisbarkeit einer inapparenten Infektion nachgewiesen Zur Anerkennung emerechten inappirenten Infektion 29t aber dieser Sachueis erforderlich oder soll gefolgert ferden konnen Und wenn auch die Bedingungen zu dieser Anerheanung lediglich auf eine err jesede Lokalreaktion eingeschrankt werden so blebt immer noch der Einwand zu beruch sachtigen das bei einem reinen Tragertum die Immunisierung durch resorptive Tosinaufnahme nucht ausgeschlossen ist Sinngemaß gut das gleiche fur die Scharlachummunisierung durch Erythrotoxmresorption in der Folge einer Streptokokhenbesiedlung von Schleimhapten oler auch einer Salmonellen Toxines schwemmung ohne die typische Ausbreitung der Typhusetteger Damit ergeben sich fur die Erfullung der Definition einer inapparenten Infektion und deren Beweisbarkeit auch hier weitestgehende Einschrankungen und die Motwendigkeit einer genauen Analyse jedes Einzelfalles Dies entspricht aber im wesent}chen derzenigen Situation wie se bereits für die ubrigen bakteriellen Infektionen dargestellt worden ist Die bisherige Diskussion hat uns nunmehr auf einen Punkt bingefuhrt von welchem #18 die bereits ausgesprochene Behauptung eine stille Ferung sei nicht mit einer inapparenten Infehtion a priori identifizierbar naher begrundet werden kann Bei Auseinandersetzungen zwischen empfanglichen Wurtea und \ukroorganismen mit einer selbstandigen Vitaltat ist die inapparente Infektion stets die Gesamtheit eines wenn auch im wahren Sinne des Wortes bis zur Lakenntlichkezt abgeschwachten septica maschen Infektionsprozesses de stille Feiung hingegen stellt einen Immunisierungsvorgang dar welcher nicht obligat die unmittelbare Auseinandersetzung eines Erregers mit einem Wirtsorganismus voraus setzt sondern lediglich auf einein reinen Antigeneffekt der Toxine von Erregern aufgebaut seur kann Ganz anders ist die Sachlage bei Infektionen mit Erregern deren Wirk samhest an einen obligaten Zellparasitismus gebunden ist - also ber Virus und Rickettstemnfektionen Hierber ist ein Reaktionskontakt in jedem Falle mit einer Infektion in dem engen Siune ciner Aufnahme des Agens in das milica interne des Wortes gleichzusetzen Da die Mehrzahl kurzfristig ablaufender Virus und Rickettsieninfektionen elden cyclischen Charakter mit emer -- wenn auch bisweilen nur ganz fluchtigen -- Ti amischen Phase hat und mit einer Autosterilisation enden und da außer dem bes kolchen Auseinandersetzungen erwiesenerinalen haufig erpathche Storungen des Normalierhaltens infizierter Individuen ausbleiben so eroffnet sich hier era wertes und vor allen Dingen besser uberblickbares Feld der inapparenten Infektion in der vorgetragenen Definition Fur derartige Erreger--Wirtsbeziehungen ist die Anerkennung bzw der Nach wels einer apparenten Infektion auch schon dadurch erleichtert daß einem simptomlosen Immunerungsvorgang welcher ber Prozessen der in Frage kommenden Ätiologien mit Antikorperanstiegen und besonders Gad ke loapparente Virfekti 2 Besprele fur inapparente Trus und Rickettsieninfektionen Uber ein aufschlußreiches VInesenetperiment - wobei die Existenz einer inıpparenten Infektion durch unbeal sichtigte Steigerung einiger Falle in das Stadium der manifesten Erkrankung gezeigt wurde be nchteten SUTTOY BROCHE (613) 327 Personen waren durch insgesamt 1174 Inoculationen mit einer als Venschen aprthogen deklarierten im munologisch hoch warhermen Vaccine von Venezuelanscher Pferde encephalitis gempft worden Es traten bei dieser Aktion 14 klinische Encephalıtısfalle auf hierl et honnte entgegen den bis dahin verbind Ixchen Anga! en daß les einer solchen rhtiven Immunizierung einc Irramie nje nachzuweisen sei - in 7 von 10 dieser Frkrankungen des Virus zwischen dem 1 und 5 Tag p inocul nus dem Blut isoliert werden Eine Infektionsmoglichkeit außer durch die lacernierung wurde fur alle Falle verneint Auch im Gefolge einer Infektion von Rhesusaffen mit dem arus der Pferde Encephalitis ist ein attimmer hontakt durch den vom 4 Tag nach der Infektion nachwerbaren Gehalt des Serums an neutra leierenden Antikorpern dokumentiert (324) Emen weiteren Modellbeness fur eine inappirente Infektion liefern VORRIS O Covxonu SADEL (190) Bei Cynomolgusaffen konnte nach 1 Inoculation des russischen kruh jahr Sommer Encephalitus Virus eine mehrtagige betrachtliche Irramie und nach etwa 1 lioche ein Anstieg spezifischer Anthorper festgestellt werden ohne daß die Tiere kranhhafte Frscheinungen gezeigt hatten Die wapparcnte Infektion mit einem encephalstogenen Virus ist eben falls durch Untersuchungen von 11 HITNEY (740) bestatigt nach den Angaben dieses Autors verlauft eme Infektion frisch isolierter Stamme von Choriomeningitis Turus bei Savglingsroauren ohne Krankhertszeichen und hinterlaßt einen Immunståtsschutz während ausgen achsene nicht latent durchseuchte Vause stets hochempfindlich im Sinne der Aus bildung einer mansfesten Erkrankung sind über ein glerchsınng alters abhangiges Verhalten bei einem hontaht zwischen der Maus und dem Lanslag l'oliomyelitis Tirus berichtete SABIN (595) V on dem Phänomen unterschiedlicher pathogener Effektivitat eines cncephalitogenen Turus auf verschiedene 11 artsspecies macht auch die Veterinarmedızın bei aktiven Immunisierungsmaßnahmen Gebrauch So propagieren ALFLANDER U Du Toit (10) -- um nur wenige Beispiele zu nennen - den neurotropen Maus und Veerschweinchen adaptierten Terustamm der Pferde Encephahtis als laccine für Pferde und Maulesel und SHITIDURN (C33) benutzt das gleiche I erfahren fur die experimen telle Vaccinierung mit Rifttalfieber zrus Auch eine Immunisierung gegen die Rex castle Krankheit des Geflugels (296) beruht auf diesem Prinzip Bei diesen Maßnahmen ist allerdings im Auge zu behalten daß auch hier - Kje schon mehrfach gesagt - die echte Infektion bewiesen und von der Antigenwirkung allein abgegrenzt werden muß Eine Nutzung der mapparenten Infektion fur Vaccinierungszwecke liegt Der Schluß von einer erwiesenen Infektion anf ihren Effekt 25 aber zweifellos bei Simultan Impfungsverfahren gegen virale Tierseuchen wie z B bei der Maul und Klauenseuchenimpfung [725] vor Fur die Virusinfektionen des Respirationstraktes konnen auch Bei spiele inapparenter Infektionen genannt werden Nach den Untersuchun gen von HIRST [291 295) von WANG 1727) von MATSUMOTO u Mitarb [463] sowie von FRIEDEWALD U HOOK (214) werden E. oder Frettchen passierte also nicht Maus oder Hamster adaptierte Grippe Viren in der Maus oder Hamsterlunge ohne jegliche Lasion multipliziert Die geweb liche Irritation und der pathogene Effekt treten dann in der 4 bis 6 bzw nach MATSUMOTO u Mitarb ber dem CAM 2 M Stamm des A Typs in der 9 fortlaufenden Lungenpassage abrupt auf Alerdings fehlen fur den sicheren Beweisantritt der inupparenten Infektion hier ausreichende Immunitatsprufungen eine Bisher sind wir davon ausgegangen daß die jeweilige Infektion durch den willkurlichen Eingriff der Inoculation sicherstand Die Aufdeckung asymptomatischer naturlicher Infektionen bzw deren Annahme auf Grund einer vermehrten Exposition bei Nachweis einer immunologischen Reaktion der exponierten Individuen vermehrt den Einblick in die Fragen der mapparenten Infektion Auch fur diese Gegebenheiten seien einige Beispiele aufgefuhrt Eine Isolierung von Coxsackie Viren und der Nachweis von Anti Lorpern gegen diese Agentzen gelingt nach den Mitteilungen zahlreicher Autoren [54 142 143 145 338 364 171 662 720a 726 u am) bei gesunden Personen und besonders in der Umgebung von entsprechenden Erkrankungsfallen haufig DALLDORF hat diese Tatsache mit dem Aus spruch apostrophiert daß we are in the anomalous position of having discovered the cause of a disease before discovering the disease glerchsinnige Beurteilung mit dem Schnergewicht auf der klinischen Bedeutung außern WINDORFER U SCHRICKER [748 749) wenn sie mit Nachdruck auf die rudimentaren krankheitsbilder in der Umgebung typisch Erkrankter hinweisen Die gleiche Situation liegt bei Infektionen mit dem Poliomyeltis Virus vor Wenn hier die These vom Uberwiegen des Infektionsablaufes ohne typische paralytische Krankheit auch keineswegs neu ist so haben doch jungere Untersuchungen von BODIAN U PAFFENBARGER (91) BROW u AINSLIE (108] HOWE U BODIAN (316] LÉPINE (421) MCCLURE [466] MALHERBE [456] VELNICE U LEDINKO [177] PAYLLANIS U FRAPPIER [525) PAUL VELNICK U RIORDAN [522] RANOS ALVAREZ U SABIN [559] SIEGEL GREENBERG 1 STONE (625] TRASK PAUL U VIGNEC (694] IVEVNER U Matarb 736 739) und vor allem von HOVIG U Bfitarb [304] sowie von HORSTMANN u Mitarb 1310–312) ein ausgezeichnetes Beweis material fur die Existenz unterschwelliger Poliomyelitisvirus Infektionen 32 Beisp ele fur inapparente 1 urus und Rickettsien nfektionen Viruserkrankungen (z B Masern Pochen Afumps Virusencephal tiden Poliomyelitis Gell fieber Maul und hlauenscuche Paittakose Grippe) gehea mit einer ausgepragten lymphoid zelligen und plasma cstaren Realtion einher Der schweis von lymphoiden Reuzformen (Yarocyten SIEDE (622) u a m) im Hamatogranım solcherart Infizierter ist ebenso wie das Auftreten der charakteristischen Zellformen bei Auseinandersetzungen mit lymphotropen iren (akute infektione Lymphocytose Rubeolen Vononucleose Hepatitis epidemica) in den allerseltensten Situationen und auch nur in Verbindung mit anderen Hinweisen ein verwendbares Argument zur Bewersfuhrung einer inapparenten Infektion Am chesten gilt dies noch fur die infektrose Lyrnphocytose Eine in diesem Stone verwendbare Beol achtung set her angefuhrt Ion SCALETTAR VLAISEL BRAMSOV (605) wurde in Zeit einheit mit der manifesten Erkranhung eines 3 Jahrgen Waisenhaus pflegekundes an akuter infektioser I ymphocytose mittels Unagebung untersuchungen an 154 Kindern dieser Anstalt in 16 Fallen eine klinisch asymptomatische Lymphocytose (Werte bis 80%) uber etw 5 llochea Diuer nachgewiesen Dem hinderarzt ist andererseits die extreme Lym phopenie bei virus bedingten kindlichen Infekten der oberen Luftwege und die in der Rehonvaleszenz nachfolgende Lymphocytose ebenso gelaufig wie Beobachtungen gleicher Art bei scheinbar nicht affizierten hindern in der Umgebung solcher Falle Es muß aber noch einmal betont erden daß solche Befunde zwar einmal einen Fingerzeug fur den Ablauf einer inapparenten Virusinfektion nicht aber fur deren atrologische Beweissicherung liefern konnen diese setzt die Erfullung der Koch HEYLE NO Erschen Postulate voraus Außerdem ist bei dem Augenblicksbild einer geweblichen Irritation jede Beurte lung uber die heuristische Feststellung hinaus unangebracht Erst die Klarung der Aciologie und die Ubersicht uber den ProzeBablauf bzw die retrospektive luswertung gestatten die Einordnung solcher Ge schehen in der Stufenfolge von dem mapparenten uber den abortiven bus zum klinisch manifesten Prozeß 4 Die Abgrenzung der inapparenter Infektion gegen andere Formen unterschwellig verlaufender Virusinfektionen Ein Überblick uber die Phanomenologie zahlreicher Vurusinfektionen setzt unsere Bemuhungen um eine Abgrenzung der napparenten Infektion dem wiederkehrenden Erawand aus daß eine Anzahl von Kontakten empfanglicher Hirte mit einer Reihe von Vuren zwar durchaus ohne Krankheitserscheinungen verlaufen kann den Begriff der in apparenten Infektion jedoch nicht unterzuordnen ist Tunachst soll enmal auf die Frage der Berührungspunkte zwischen Tragertum und Abgrenzung der inapparenten Infektion gegen andere Formen 33 Inapparenter Infektion eingegangen werden Nach DOERR [166] ist ein Trager – ganz allgemein gesprochen -- „ein Individuum, welches in seinem Organismus krankheitserregende Keime beherbergt, ohne daß dieser Zustand in pathologischen Erscheinungen zum Ausdruck kommt", und Doerr fahrt fort „In dieser weitesten Fassung decht sich der Begriff des Tragertums mit der Definition der latenten Infektion " Nun haben wir bereits gezeigt, daß die ,,napparente Infektion“ im Sinne NICOLLES in den Latenzbegriff von Doerr innerhalb der ,,Latenz als cyclischer Prozeß' Aufnahme finden kann Damit ware grundsatzlich die Verbindung der beiden Begriffe miteinander aufgezeigt Die Divergenz in der Bedeutung wird aber doch offensichtlich, wena DOERR in der Weiterverfolgung seiner Begriffsbildung das Tragertum als ,,den latenten Infekt in seiner epidemiologischen Auswirkung“ bezeichnet, die ,,napparente Infektion" muß dagegen die auf den einzelnen befallenen Organismus bezogene ,,maladie argue" bleiben Dies sind znei voneinander unter. scheidbare, wenn auch nicht notwendigerweise in einem und demselben Induduum zu trennende Situationen Die Trennung ergibt sich aber in der Bewertung eines solchen Zustandes dennoch, wenn wir beruck. sichtigen, daß es gerade cyclische, Zur Autosterilisation hinstrebende Virusinfektionen sind, deren unterschwellige Verlaufsformen die „In apparenten Infektionen" reprasentieren Am speziellen Beispiel der Poliomyelitis wollen wir versuchen, die allgemeinen und grundsatzlichen Gesichtspunkte einer solchen Situation zu umreißen Zunachst ist es ratsam, sich bei allen Verlautbarungen uber das Vorliegen eines ,,Tragertums davon zu uberzeugen, wovon der Berichterstatter de facto spricht Wenn in der alteren Poliomyelitisliteratur WICKYAN (741), FLEXNER U Mitarb [200], KLING U PETTERSON [381], WURTZ (752) auf die Bedeutung von „Keimtragern“ hinweisen, so laßt eine Durchsicht dieser Berichte erkennen, daß es sich dabei um gesunde, aber – durch Virus nachweis im Nasopharynx erwiesen – infizierte Personen aus dem Lebenskreis eines an akuter klinischer Poliomyeltis erhrankten Menschen handelte In diesen Berichten wird gar nicht der Versuch gemacht einen Tragerzustand und eine subklinisch ablaufende echte Auseinandersetzung mit dem Erreger zu differenzieren oder aber es wird eine solche Trennung einfach nucht fur notwendig erachtet, wie dies aus den Worten von WURTZ hervorgeht, welcher schreibt, daß die Infektionsrate großer sei als die Erkrankungsrate und aus diesem Grunde , unsuspected carriers are many Eine Unsicherheit der begriftuchen Vorstellung spiegelt sich auch noch in Berichten von LÉPINE u Jitarb [421, 425) LÍPINE berichtet uber einen ,porteur sain , welcher Kontakt mit einem Poliomyelitiskranken gehabt hatte und nun nachweislich uber 123 Tage das Virus -- wenn auch mit fortschreitender Zeit in inimer kleineten Mengen - im Stuhl beherbergte, der mitgeteilte Befund neutralisierender Gadeke 1o2ppareato 1lrusinfektion 3 Besprele fur inapparente 1 trus un 1 Rickettsieninfektionen Besprechung der Folgen einer inapparenten Infektion entgegengehalten werden daB JACOB (330 331) nachdrucklich auf die den postpolio myelitischen Zustandhyldern zu unterstellenden Jahre nach dem Infchtronsablıuf hlinisch manfest werdenden postpolomj elitischen An giopathien aufmerksam gemacht hat die Annahme einer direkten Be teiligung des Poliomyelitisvirus an derartigen Prozessen wderspricht Aber allen gewonnenen Vorstellungen von dem ll esen der Auseinander setzung des Menschen mit diesem Agens Damit kind auch derartige reaktive Geschehen eindeutig von der inapparenten Infektion zu tren nen grundsatzlich konnten sie allerdings ron kall zu fall apparente Sy atlolgen einer vorausgegangenen inapparenten Infektion sein Die Diskussion derartiger Fragen gehört aber --- Nie schon gesagt - in das hapitel der Auswirkungen einer in apparenten Infektion Hinteise fur cine unterhalb der Grenzlme klinischer Symptomatik abluſende virusufektion treten dem Arzt auch immer wieder bei der Virus Hepatitis entgegen Zahlreiche Untersuchungen bezeugen das in der Umgebung von Hepatitiskranken bei gesunden l'ersonen Stoff wechselstörungen nachzun eisen sind welche das Vorliegen einer wenn zwar unterschuelligen so doch fur die lirushepatitis typrachen Leber pirenchymschadens vermuten lassen (277 383 609 687 717) Ver gleiche solcher Untersuchungsergebnisse mit woptischen Gewebs kontrollen sowie virologischen Studsen (498 671) und esperimentellen Reproduktionen derartiger Infektionen an Iersuchspersonen vestatigen diese Annahme 1493 ua m Sie bejahen außerdem die Moglichkeit eines langdauernden Aufenthaltes des aktiven Virus in solchen In dividiuen - eme Situation welche jr durch die Moglichheit zatrogen Infektionen große Bedeutung erhangt hat es wurden daber Virusau: scheidungen in Zeitspinnen bis zu 51, Jahren erfolgt STOKES u Vitarb vermuten daß solche als Tragertum bezeichneten Zustande durch eine Unfahigkeit des Blertes eine wirksame immunitat in fruheren Stadien der Infektion zu schaffen bedingt sind Im allgemeinen ist aber erne zur (mmunitat ausreichende Antikorperbildung zumindestens bez der Virushepatitis A (Hepatitis infection) moghch dies laßt der thera peutische und prophylaktische Effekt von Gammı Globuhn in ent sprechenden Situatioben erkennen (172 231 319) Fur die Virus hepatitis B (Serumhepatitis) wird ein Schutz durch Gamma Globulin von STOKES (670) bestritten Der Versuch einer Profilierung der patho genetischen I'rinzipien af]er dieser Phanomene laßt sorderkand nur die Annahme folgender Voglichkeiten zu Ein Teil der Kepatitis Virus infektionen des Venschen verlauft in Form exer akut cy chschen Erkrankung mit nachfolgender protektiver Immunitat andere Pro zesse dieser Genese schwelen mangels ausreichend wirksamer Immun sierung chronisch weiter dupeben ist eine durch schadigende Auswir Vaterscheiding der Ursachen von Apparenz und Inapparenz kungen nicht belastete stumme Terusvesiedelung empfanglicher Thirts Zellen in Betracht zu ziehen und schlieBlich ist von Fall zu Fall an die Bloglichkeit einer von dem infeftrosen Prozeß langelosten Progredienz des Leberschadens als Folge einer Viruslasion des Leberpirenchyms zu denken Die Hepatitis rusinfektion Rurde damit alle uns interessieren den Vöglichkeiten einer llits 1 rugbeziehung in sich vereinen Die Realisierung einer echten napparenten Infektion ist aber aur fur die erstgenannte Form enes Reaktionsablaufes in Eruagung zu ziehen So wenig sie dafur yon vornherein abzulehnen ist so sehr fehlen uns aber bisher ausreichende Bev csunterlagen fur ihr Vorkommen, Rekapitulieren wir nun abschließend unseren Überbhek uber die Stellung der unapparenten Infektion innerhalb der angefuhrten Virusinfehtionen so kommen wir zu folgender á Zusammenfassung Eine inappirente rusinfektion ist unter Zugrundelegung unserer beutigen Kenntnisse uber die Pathogenese der Varuskrankheiten aus schließlich fur jene Infektionen vorbehalten bei welchen die Warta Erreger Auseinandersetzung in Form eines ałuten eyelischen Prozesses erfolgt und wobei eine echte Immunisierung gegen das infektrose Agens entntt Herfor konnen zahlreiche etperimentelle hlinische und im munologische Beispiele vorgelegt werden Die zusatzhche Annahme enes echten Tragertumy 1st bei derartigen Infektionen eine contra dictio in adjectu Stumme grusinfektionen welchen keine echte Im munitat folgt und wie sie z B bei der Therler srusinfektion der Vaus ber der menschlichen Herpes virusinfektion oder bestimmten Formen der Terus Hepatitis vorliegen konnen erfulen das Postulat der 10 apparenten Infektion nicht Progrediente rom eigentlichen Infektiosen Vorgang lorgeloste und zunachst unterschwellig sich entwickelnde Prozesse im Gefolge einer Virusinfektion wie sie bei den post polio myelitischen Zustandbildern oder bei Spatfolgen einer I srushepatitis in Erscheinung treten konnen sind ebenfalls von dem Begriff der apparenten Infektion zu trennen III. Ursachen der Apparenz oder der Inapparenz einer Virusinfektion 1 Die lusgangshasis einer Unterscheidung der Ursachen von Ipparenz and Inapparenz einer Infektion Die Frage nach der pathogenen llursamkert eine mlehtoren Agens bzw nach den Grunden des Fehlens nosologischer {uswirkungen einer Infektion geht von der hlink aus und stellt das I erhalten des inizierten US Ursac en der 1pparenz oder der Inapparenz 7weifellos al er bestimmen die vom Wirt selbst ausgehenden Impulse nnchdruchlich den Charakter und Ierlauf eines infektrosen Prozesses wenn der Frreger auf Crund einer primar vorhandenen Empf inglichkeit des Martes infolge semer ihm eigenen besonderen Fahigkeiten in dem Organismus angesiedelt ist De dabei eingreifenden Reaktionen sollen bei der Besprechung von Abwehr und hompensation einer Infektion aufgefuhrt werden Zuvor wollen wir uns mit einigen lortussetzunger. fur derartige Reaktionen beschaftigen soweit darul er heute uberhaupt eine Aussige moglich ist llir beruhren damit sicherlich Terlursachen fur die bislang empirisch belegten Machinerse einer Disposition oder einer Reerstenz Fur Cewebekulturzellen konstatierten ROBBINS u ENDERS (576) diB the factors influencing cellular susceptibility to virus infection are poorly understood However fetal cells are generally less able to resist virus invasion and proliferation than mature differentiated cells arising from the sime anlagen Die Vermutung diß der hohere Ribonucleotidgehalt proliferierender Zellen auch fur die Viruemulti plikation eine besonders gunstige Ausgangsinge schafft ist ber diesem Faktum nicht zu ubersehen Die hohere Empfindlichkeit gegenuber Virusinfektionen gilt aber nicht nur fur die jugendhche Einzelzelle sondern sie besteht ruch im Verband des jungen bzw des Sauglings organismus Zusatzliche wesentliche Ursachen dieser Gegebenheit sollen in anderem Zusammenhang besprochen werden De Reaktionsfahigkeit eine Gesamtorganismus gegenuber In fektionen wird in erheblichem Maße durch Einflusse von seiten des Hypophysen A eben nierenrınden Systems modifiziert Auf eine Wieder holung der bekannten vorzuglich durch die eindruchsvollen 1 ersuche TOVUTTIS (691 692) gewonnenen diesbezuglichen Erkenntnisse hann hier verzichtet werden Es soll lediglich darauf hingewiesen werden das derartigen Einflussen fur die Auseinandersetzung eines Wirtes mit einem Virus eine Doppelrolle zukommt Je nachdrucklicher sich das Hypophysen Nebennierenrinden System in einen infektiosen Prozeß einschaltet desto mehr werden zu ar reaktive Leistungen des Wortes gehemmt aber auch der Ausbreitung eines Erregers der Weg gebahnt bei dem obligaten Zellbefall im Verlaufe einer Virusinfektion bedeutet dies auf jeden Fall auch eine Ausuertungsmoglichkeit des primar virus bedingten Schadens Ein weniger ausgepragter Einfluß des Hypophysen Nebennierenrinden Systems ermoglicht dagegen zwar eine heftigere Reaktion auf eine Virusinfektion schafft aber & prior bessere Voraus setzungen zu einer erfolgreichen Abuehr Eine inapparente Infektion setzt - anthropozentrisch gesehen --- eine zwischen diesen Extremen der Regulationsfahugkeit eines Vertes liegende optimale Reahtionslage voraus Unterschiede in der pathogenen Potenz eines Virus Wir wissen heute außerdem daß einer Infektionsabwehr a priori westgehend die Hande gebunden sind wenn der befallene Organismus nicht in der Lage ist die Erregerinvasion bzw den erregerbedingten Schaden durch immunisatorische Gegenmaßnahmen einzudammen eine solche fatale Situation liegt zwangslaufig bei der Agammaglobuliname vor [111 112 325 353 755) Ob eine familiare Disposition fur In fektionsl rankheiten wie sie z B von CZICKETI (141) und von MAL LARDI [457] fur die Poliomyelitis diskutiert wird eine derartige Ursache haben muß einstweilen offen bleiben Auf der anderen Seite liegen Untersuchungsbefunde vor [302} welche besagen daß der mensch liche Speichel mucoide Substanzen enthalt die zur Inaktivierung des Poliomyelitisvirus befahıgt sind eine individuell unterschied lich ausgepragte Receptor Enzym zerstorende Aktivitat des Speichels soll dazu geeignet sein diese viruciden Mucoidkorper unwirksam zu machen Es 180 zu erhoffen daß bessere Erkenntnisse uber das Virus Zellreceptorsystem zu welchem durch die fundamentalen Arbeiten von BURNET U STONE (119 672 673] ein Zugang verschafft worden ist grundsatzliche Aufschlusse uber das Resistenzproblem gewonnen werden konnen Fur animalische Virus Wirts Beziehungen sind hierzu unter anderem wertvolle Untersuchungsergebnisse von KLENK u Mitarb (380) mitgeteilt worden Aus ihnen darf mit einiger Wahr scheinlichkeit geschlossen werden daß die Zellreceptoren fur das Influenzavirus mit Acetylneuraminsaure identisch sind Moglicher weise wird die primare von dem System der spezifischen Antı korperbildung unabhangige Empfanglichkeit oder Resistenz eines Wirtes fur eine Virusinfektion von dem Vorhandensein oder Mangel derartige in ihrer chemischen Konstitution verhaltnismaßig ein facher Substanzen beeinflußt über eine mat der Blutgruppe B ein hergehende Verstarkung der Poliomyelitis Virusneutralisationsfahigkeit beim Menschen berichten JUNGEBLUT u Sarti [341 314) Und mit dem Alphaglobulin Properdın (544 545) ist im Serum des Menschen und hoherer Tiere ein substantiell definierter Faktor gefunden worden welcher fur die Infektionsabwehr von großter Bedeutung zu sein scheint Nach bisher sparlichen Veroffentlichungen beruht die Properdunwirkung auf einer gewaltigen Steigerung der Unempfang lichkeit fur bakterielle Infektioner [584 585) und in der Fahigkeit zur Virusneutralisation (593] Daruber hinaus wird auch vermutet daß Virulenzunterschiede infektioser Agentien auf deren differierende Fahigkeit zur Absorption und Inaktivierung des Properdın zuruck zufuhren seien (ROWLEY) Damit trate auch hier die unlosbare Verknupfung der Wirkungen beider Reaktionspartner in einem infek tiosen Geschehen ausgenscheinlich zutage Und ebenfalls ist letzten Endes eine Frage der Diktion ob derartige Faktoren zu den Gydeke Idapparente Virusdof ston es 56 Ursachen der Apparenz oder der Inapparenz Wir haben nun bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß bei cyclischen Virusinfektionen, welche in Form einer inapparenten Infektion verlaufen honnen, ein Antikorpcranstieg als Ausdruch cines immunisatorischen Effehtes gewertet werden kann, -- ein Schluß der allerdings nicht den Ruchschluß erlaubt, daß ein negativer Antikorpertest das Fehlen einer Immunitat anzeigt Es ist namlich seit den vor etwa 60 Jahren durch gefuhrten Choleraversuchen von PFEIFFFR u Marx (510, 512) sowie Studien über die Typhusimmunitat (135) u am und der zusammen fassenden Darstellung solcher Probleme durch » DONGFRY (176) be kannt, daß eine mehrfache, auf angemessene Zeitabstande verteilte Antigenzufuhr die Antikorperbildung um ein Vielfaches jenes Titers emportreibt, der mit einer einzigen Applikation der geurmten Antigen menge erreicht wird Dieses auch bei der Diphtherietoxın Verabreichung an Pferde (239 u a m ) sowie beim Menschen (140) bei der Pertussis (61) und bei anderen Antigenzufuhren im allgemeinen, bei Erregertoxın wirkungen und Infektionen im besonderen festgestellte Phanomen ist in jungster Zeit im Rahmen von immunologischen Prufungen der Wirksam heit kurzlich entwickelter Poliomyelitis Impfstoffe, uber welche im deutschen Schritum zusammenfassend von HAAS, KELLFR u KIKUTH (254) berichtet worden ist, unter der aus kommerziellen Spharen entliehenen Bezeichnung,,booster' Effekt Gegenstand erneuten Interesses geworden, diesem Effekt unterstellt Salk [601] im gleichen Zusammenhang die „Hyperreaktivitats Theorie" eines Impfschutzes Es handelt sich dabei um die Fahigkeit eines Organismus, bei einem Antigenkontakt nicht nur fur die gegebene augenblichhche Situation monospezifische Antikorper zu bilden sondern daruber hinaus sozusagen die bleibende,,Information" (informare = einpragen!) zu erhalten wie diese Antikorper bei einer spateren Wiederholung eines gleichartigen Kontaktes in kürzester Frist und in großtmoglicher Menge zu produzieren seren Mit anderen Worten Durch die vorausgegangene Infektion oder durch eine diesem Prozeß entsprechende Antigenzufuhr hann ein empfanglicher Wirt in die Lage versetzt werden bei einer gleichartigen spateren Infektion in einer Weise zu reagieren, daß eben die zur Autosterilisation hinfuhrenden Vorgange die pathogene Wirkfahigkeit des Erregers , uberrunden" und sie somit nicht zur Wirkung kommen lassen Das gilt auch fur solche Situationen, in welchen zum Zeitpunkt der neuerlichen Infektion die Serumantıkorper unter die Grenze der Nachweisbarkeit abgesunken sind, die vorhandene Information zur sofortigen Nachbildung kann dann ausreichen um bei einem Antigenanstoß eine Immumtat zu demonstrieren Diese Erscher nung wurde schon von PFEIFFER U BESSAU (541) als „dynamischer Immunitatszustand bezeichnet, eine Begriffsbildung welche in der Ver bindung von Dynamik und Statık zwar nicht ganz glucklich ist, aber doch das Wesentliche erfaßt, und von der — etwas pointiert -- gesagt werden Unterschiede des Reaktionsvermogens eines virusinfizierten Organismus 57 kann daß sie eine Situation darstellt in welcher die inupparente Infek tron die ernstlichste Verlaufsmoglichkeit der Auseinandersetzung zwischen einem Erreger und seinem Wirt ist y PFAUNDLER (539) hat diesen Vorgang bereits vor 30 Jahren als Fruhdrosselung eines infek tiosen Prozesses bezeichnet Auf Grund von solchen Beobachtungen verliert das gegen die Bedeu tung von Antikorpern gerichtete Argument - es gabe Immunitats zustande ohne notwendige Antikorperfunktion - ganz erheblich an Uberzeugungskraft Der Antikörperfunktion soll damit in dem Mechanis mus emer Immunitat keineswegs eine Monopolstellung eingeraumt wer den Das schließt aber nicht aus daß ihr Nachweis als wachtiger Indicator fur die Entwicklung einer Immunitat angesehen werden kann wie dies KELLER [355] am Beispiel des Keuchhustens ausfuhrlich dargestellt hat Die oben skizzierten Phanomene lassen nun erkennen daß die Existenz und Wirkung von Antikorpern bei den hier diskutierten Virusinfektionen - gemessen an ihrer Nachweisbarkeit - eher unterwertet als uberschatzt werden Andererseits werden mit der Anerkennung einer inapparenten Infektion auch die von DOERR [169] referierten Einwande haltlos daß spezifische Antikorper gegen unterschiedliche infektrose Agenten in Seren von Menschen und Tieren ohne klinisch apparenten Kontakt gegen die Notwendigkeit eines Erwerbes durch echte biologische Auseinander setzung sprachen Wenn die Verfolgung der Ursachen fur inapparente Virusinfektionen bei den bisher genannten grundsatzhchen Verhaltensweisen und Abwehr maßnahmen eines Organismus immer wieder auf die Schutzfunktion von Antikorpern stoßt bzw von ihnen ausgeht so soll deshalb – um dies noch einmal zu wiederholen - die Antikorperwirkung weder mit der Immunitat identifiziert werden noch darf in einer schnellen tund aus rechenden Bildung protektiver Antikorper die einzige Ursache fur den inapparenten Verlauf einer Infektion gesehen werden Das Zusammen spiel zentralnervorer und vegetativer Steuerungen [578 579 628 629 640) mit metabolischen und hormonalen Regulationen (610 611 691 692) cellularen Leistungen (208 382 479 27 mund anderen Funk tionen ist bei solchen Vorgangen nicht zu bezweifeln Was die cellularen und geneblichen Aktionen betrifft so haben sie sicherlich einen primaren Einfluß auf das formale Erscheinungsbild unter welchen ein infektioser Prozeß ablauft Ihre wirksamste funktionelle Abwehrleistung ist aber - auch wenn man dem formalen Substrat einer Entzundung einen primi tiven Abwehreffekt zuspricht — auf Antikorperwirkungen aufgebaut deren Bildung ist allerdings wie auch von seiten der pathologischen Morphologie (497) betont worden ist eine orthische Eigenschaft der Zelle Es ist dabei gleichgultig ob ein solcher Vorgang den gesamten Organusnus erlaßt oder auf Teilbereiche beschrankt bleibt wie bei der Ursachen der Apparenz oler der Inapparenz ausschlaggebender Bedeutung fur unsere Betrachtung ist nun da im Verlaufe einer mit einem Interferenzeſfeht einhergehenden Mehrfach infektion dio immunisatorischen Bestrebungen des llitsorganismus durchaus erfolgreich sein honnen Damit ist auf dem Boden einer Inter ferenz grundsatzlich die Voglichkeit zur Realisierung inapparenter Infek tionen geschaffen Vor diesen Ilintergrund gestellt erscheinen die hombinationsmoglichkeiten von Art Vassivitat und Zeitfolge der verschiedenartigaten Infektionen denen ein empfangliches Individuum in seinem fortwahrenden hontaht mit der Umwelt ausgeliefert 196 zu einem wahrhaften Schich saleging dramatisiert Eine Interferenz varuert also die Ausgangssituation eines Individuums gegenuber einer Infehtion sio modifiziert aber auch einen bereits an gelaufenen infehtiosen Prozeß Das gleiche gilt fur die Einwirkung von Traumen und horperlichen Schaden in ihrer Beziehung zu zahlreichen Virusinfeh tionen Auch hieruber bietet die in hasurstih und experimen teller Forschung besonders eingchend untersuchte Poliomyelitis aufschluß reiche Beispiele Wenn auch von HORSTMAN (307) an Hand einer hat amnestischen Analyse von 411 poliomyelitischen Erkrankungsfallen der Einfluß horperlicher Vorbelastungen auf die Schwere eines klinischen Ver laufes sehr sheptisch beurteilt wird so unterstreichen doch die Mitteilun gen anderer Autoren (56 271 320 356 357 508 592 664 754 u a m] die Bedeutung von Vorschaden Traumen und ubermaßiger korperlicher Beanspruchung fur das Erscheinungsbild der Infektiosen Auseinander Betzung Diese Beurteilung wird durch eine experimentelle Studie von RosFvBAUM U HARFORD (583] gestutzt Diese Autoren hielten Mause einen Tag vor bzw in den Tagen nach einer intracerebrnlen Lansing Poliomyelitis Virusinfektion jeneils uber 8 Std pro Tag unter dauernder Bewegung in einer Tretmuhle In insgesamt 7 Versuchsserien wurde ber diesen Tieren eine betrachtliche Erhohung der Paralye und Todesrate gegenuber nicht belasteten aber gleichartig infizierten Tieren beobachtet Uber gleichartige Tersuchsergebnisse berichteten LEVIYSOV U Mitarb [428] bei Prufung des Einflusees von halte und korperlicher Uberbean spruchung in der Tretmuhle oder Lauftrommel auf den Verlauf der experimentellen Poliomyelitis Virusinfektion des Affen (macaca mulata) Aber auch bei anderen Virusinfektionen wird die Bedeutung eines Vor schadens fur den Schweregrad klinischer Manifestationen diskutiert $0 wird beispielsu eise von PETRILOWITSCH (536] an Hand mehrerer klinischer Beobachtungen darauf hingewiesen daß bei Fallen von Grippe Encepha htus die Anamnese stets einen fruher durchgemachten Hirnschaden aufdechte und von NIKOLITSCH (504) wird in 10 Rabiesfallen das Er eignis physischer oder psychischer Traumen als begunstigender Faktor fur die klinische Erkrankung angenommen Die Bedeutung physischer Belastungen als Voraussetzung fur eine Virushrankheit ward auch bei der Auswirkung sekundärer, von der Infektion unabhangiger Faktorer 65 infektiosen Anamie der Pferde offenbar Nach BELLER U SCHWARZ MAIER (60) erkranken im Fruhjahr nur solche There, welche im Winter zu schweren Arbeitsleistungen (z B Holzabfuhr) herangezogen worden sind Eine Saisonabhanggkeit ist daraus nicht abzuleiten, da schwere Be lastungen durch Fruhjahrs Feldbestellungen und sommerliche Ernte arbeit das Leiden ebenfalls auslosen konnen, ber wenig beanspruchten Pferden verlauft die Infektion dagegen inapparent Eine ungunstige Voraussetzung fur den Verlauf einiger Vurusinfektionen rouß auch in der Schwangerschaft gesehen werden Dies ist an Hand eines großeren Mate rials besonders fur die Poliomyelitis [17, 96, 468 555 732, u am] nachgewiesen, im Tierversuch wurde die gleiche Feststellung sowohl bei der Lansing Poliomyeltis der Maus (122) und auch bei der St Louis Encephalitis Varusinfektion der Maus gemacht [298] Nach unseren heu tigen Kenntnissen besteht auch eine Beziehung zwischen der Tonsillekto mie oder Impfprozeduren bzw Injektionen und dem Auftreten klinischer Erkrankungen im Gefolge einer Poliomyelitis Virusinfektion Überblicken wir die Vielzahl von klinischen Beobachtungen, statistischen Auswertun gen und experimentellen Untersuchungsergebnissen uber den Zusammen hang zwischen Auftreten von paralytischen Poliomyelitisfallen und Ton. sillektomie (15 16, 36, 56 228, 453, 481 531 535, 623, 624 716 733 746 u am] so darf heute folgendes postuliert werden Eine zuruckliegende Tonsillektomie kann zwar nicht eindeutig als Schrittmacher fur die paralytische Krankheit beschuldigt werden, wenn jedoch eine Polio myelitis bei einem vor nicht allzu langer Zeit tonsillektomierten Polio myelitisvirus empfanglichen Individuum auftritt, so ist die Wahrschein lichkeit einer bulbaren Verlaufsform viernial so groß [535] als bei nicht Tonsillektomierten Fur eine Haufung manifester Schaden nach Impf prozeduren in zeitlichem Zusammenhang mit einer Poliomyelitis Virus infektion sprechen sowohl experimentelle Studien (56 482, 716) als auch die Ergebnisse katamnestischer Untersuchungen welche von ANDERSON u SKAAR (19) an 2700 Erkrankungsfallen im Verlaufe einer Epidemie in Minnesota im Jahre 1946 durchgefuhrt worden sind Nach diesen letzt genannten Erhebungen bestand bei Poliomyelitiskranken, die bis zu einem Monat vor Krankheitsbeginn eine Impfinjektion erhalten hatten, eine eindeutige Beziehung zwischen Lokalbereich der Antigen Applikation einerseits und Lokalisation sowie Schweregrad der Lähmungen anderer serts Diese Ergebnisse sind durch gleichartige Prufungen von GRANT [249] 1953 bestatigt worden Eine Einzelbeobachtung von FARMER [187] bei poliomyelitiskranken einengen Zwillingen, von denen der eine nach intramuskularer Penicillininjektion in dem Segmentbereich des Injektionsbezirkes den Befund einer schweren Paralyse bot das andere hind dagegen lediglich passagere Lahmurgszeichen erhepnen ließ, gibt einen Hinweis dafur, daß die Provokation einer Fremdsubstanzınjektion Gadete Inappatente Vírusinfektion 5 Ursacl en der Ipparenz oder der Inapparenz 66 allein im Sinne einer Begunstigung manifester I asionen wirksam werden hann Diese Vorstellung ist durch experimentelle Volelluntersuchungen von TRUFTAU HODES (700) unterbiut worien Danach treten in Ruchen mnrhegmenten des haninchens nach unspezifischer Reizung der zu gehorigen Peripherie (Crotonolinjektionent) Flyperamic Stase sowie Extravasate auf derartige teils nur verzogert ruckgebildete Reaktionen schaffen nach Ansicht der Autoren eine gunstige Voraussetzung fur den nichfolgenden poliomyelitischen Prozeß Uber eine Prorohation sonst stummer Infeh tionen mit anderen encephalitogenen Viren berichtete hra[374] bereits 1910 ber jungen Vausen welche mit dem Virus fire der equinen Encephalomyelitis oder dem St Louis Encephalitisvirus infiziert worden waren honnte eine klinische Erkrankung durch zusatzliche intra peritoneale Verabreichungen kleinster Gelatinemengen ganz erheblich gefordert werden Auch Rontgenbestrahlungen sind dazu geeignet eine unterschwellige Virusinfektion zur manifesten krankheit zu steigern wie aus Mitteilungen von Cherver (129) MARCOS U DONALDSOV (439) sowie von SCHMITT u THERFELDER [651] zu entnehmen ist Tierexperimentelle Untersuchungen uber die Beziehungen zwischen Rontgenstrahlen Einwirkungen und immunisatorischen Leistungen nach Tetanus Toxoid beschichung (630) 11sson erhennen daß eine nachweisbare Immunisie rungsdepression eine l'unhtion der Bestrahlungsintensitat 1st Fur einen ganzen Teil dieser vorerst nur beziehungslos nebeneinander zu stellenden Gegebenheiten und Frscheinungen finden sich inoglicherweise in einem weiteren von seinen Ursachen her in diesem hapitel bereits schon einmal beruhrten Phanomen ein Bindeglied Cs 19t im Tierexperiment sonohl fur die Poliomy ehtis Virusinfchtion (27 28 82 90 93 177 6'0 6213 als auch fur andere encephalitogene Viren wie das Rifttalfieber Virus [196] fur einige afrikanische Arthropod borne Viren [638] sowie fur Coxsackie Viren [370] und auch fur Grippeviren [369) nachgewiesen worden daß Cortison Applih ationen in zeitlichem Zusammenhang mit einer solchen Virusinfehtion nicht nur dazu in der Lage sind die klinischen Manifestationen bei empfanglichen Wirten ganz erheblich zu verstarken sondern auch bei sonst apparent unempfanglichen Individuen dio Er krankung zu provozieren Es ware denkbar daß in diesen als stress Situationen figuricrenden Modell ersuchen der Schlussel zum Verstandnis der ingefularten Steigerungen eines Virusinfektionsprozesses durch hete rogene fremdeinflusse zu suchen ist wobei eine Depression immun biologischer Vorgange den Wirt darın hundert die Auseinandersetzung mit dem Erreger in Form einer inapparenten Infektion zu absolvieren Den besonderen lokalisatorisch und allgemein begunstigenden Momenten (Tonsillektomie Injektionen Überlastungen usw) wurde dabei nicht nur eine sekundare schlimmstenfalls krankheitsmodifizierende Rolle zu kommen da die genannten Einflusse gich dadurch ausnirken daß auf Ceweblich e Reaktionen bei inapparenten Tros nfektionen 67 ihren Anstoß der tirusinfi ierte Organismus als Finhert sein I erhallen andert Ilahrend eine epidemiologische Bewertung diesen Faktoren nur d1Gewicht eines disponierenden Momentes unter der Voraussetzung der erfolgten Infektion als auslosender Ursache einraumt muß diese Bewertung umgekehrt werden wenn klinische Gesichtspunkte in das Zentrum der Betrachtung gestellt werden (37) dic Infektion mit dem jeweiligen Virus ist dann das disponierende Woment welches die Tor aussetzung dufur schrift das ver Hinzutreten einer auslosenden infek tionsunabhungigen Ursiche die Infektionskrankhert manifest wird Eine Ruchachan auf die Lesprochenen und angefuhrten Ursachen der Apparenz oder Inapparenz einer Trusinfektion erlubt uns die nachfolgende 5 Zusammenfassung Die Ursac en der Apparenz und Inapprrenz einer Virusinfektion sind in Variationen der llechselwirkungen zwischen Erreger infiziertem Orga Mmus und Infektionsupabhanggen dntten Einflussen zu suchen Schon dre Hornussetzungen einer Virus Wirte Beziehung konnen infolge wechseln dem primaren Emy fanglichkeitsgrad unterscbiedlicher Erregeradapta tion differierenden Infektionsrouten bzu Hodogenese oder verschieden großer Infektionsquanten uneinheitlich sein In einer vordringlich durch Lebensalter vorangegangenen gleichartigen Antigenkontakten und pas sisem Schutz bestimmten Fahigkeit zu einer alten Immunisierung vor Wirksımwerden erregerbedingter Laszonen emerseits und in einem aus reichenden funktionellen kompensationsvermogen entstandener Schaden andererseite werden die Ursachen der Inapparenz einer Auseinander setzung zwischen Wirt und Erreger erblickt Verschiebungen dieser Großen in Richtung einer relativen Immunsierungsverzogerung oder einer Uberforderung der kompensationsfahıgkeit entstandener Schaden haben dann die Manifestation klinischer Erscheinungen zur Folge Ein Teil der infektionsunabhanggen Emflusse auf das Infektionsgeschehen beruhen auf solchen Uberlustungen von anderen ist die Pathogenese ungeklart Unter Fremdeinflussen welche einen Infektionsverlauf in den Bereich einer unterschwelligen Auseinandersetzung zwischen Erreger und Wirt zu drangen vermogen sind vordringlich Interferenzeffekte infolge von DIehrfachinfektionen zu nennen IV. Genehliche Reaktionen let inappareaten rusinfektionen Fine Besprechung der geweblichen horrelate von Trusinfektionen war in den bisherigen Betrachtungen bewußt zuruck gestellt worden Der Grund für diese Ausklammerung moge darin gesehen verden daß Beob achtungen und Erkenntnisse uber das gewebliche Verhalten im Verlaufe 5* C8 Gewebliche Reaktionen bei in apparenten rusinfektionen einer - die apparente Gesamtleistung eines Organisinus nicht wesentlich beeintrachtigenden - llits Virusa useinandersetzung von 80 grundsatz licher Bedeutung fur die Beurteilung derartiger Prozesse sind, daß uns eme besondere Behandlung solcher Fragen angemessen erscheint Es geht dabei in unserer auf die B1s14 der Klinik gestellten Darstellung ganz be sondern um die Frage, ob und inwieweit fur eine inappirente Virus infchtron die Annahme einer Krankheit (,malndie argue nach NICOLLE) erlaubt ist Die Definition des Krankheitsbegriffes wie se ting on her vorragenden Beobachtern vorgelegt worden sind erlaben keine einheit liche Beurteilung der inapparenten Infektion in ihrer Stellung zur krank keit Ulenn KREN. (111} sagt, daß , hrinkheit die Gestaltung von Lebensvorgangen unter besonderen Bedingungen" Rei dann kann die inapprrente Infektion in diesem Postulat durchaus ihren Platz Lean spruchen dies ist aber schon nicht mehr so oline weiteres moglich, wenn man von der Krankliest definition AscutOFF9 (30) augeht sonich ein hranker Orginmus solcher mit verminderter Leistungsfahigkeit 1st Aus dieser Gegenuberstellung wird hlır, daß wir weder son klinischer noch von anatomischer Seite einen allgememgultigen Krankheitsbegraff aufstellen honnen Es gibt keme Definition fur Krankheit sowenig wie cinc fur Leben Die Unsicherheit dieser Beurteilung steht vermutlich auch hinter den von Roy RS [573} inrugurierten Linschrankungen der hocu HEVschen Regeln bei Virusinfehtionen wobei — wie bereits angefuhrt – statt der klinischen Kranl heit und des Erregernachweisce lediglich der Anthorperbefund fur die Anerhennung des Infektionsrblaufes ver lingt word Den Bedurfnissen des klinischen Arztes tragt diese summa rische Erfassung eines infektiosen Prozesses nicht ausreichend Rechnung dies wird sich an Beispielen uber die Auswarhungen inapparenter Infek tionen (kapitel V) zeigen lassen Es muß daher in unserem Bestreben Tegen trefere Inbliche in die Geschehensablaufe wahrend inappirenter Infektionen zu gew mnen um deren hlinischen Bedeutung gerecht werden zu honnen Hicrfur ist es ratsam sich zunachst die grundsatzlichen ge weblichen Verhaltensweren eines l artsorganismus im Verlaufe von Virus infektionen vor Augen zu fuhren 1 lligemeine geweblicho Reaktionsweisen auf Virusinfcktionen Die Grundzuge einer allgemeinen Pathologie der l'ıruskrankheiten von Mensch und Tier ist im deutschen Schrifttum der jungsten Zeit von HEINLEIN (279) NAUCK (497] und ROTIRER (577) abgehandelt worden Diese Darstellungen gehen mit Rn ERS [572] honform indem sie die primaren morphologischen Substrate einer Virusinfektion auf dus cellulare Verhalten mit den Moglichkeiten eines degenerativen, eines hyperpla stischen bzw proliferativen und schließlich eines zuerst hyperplastischen Prozesses mit nachfolgendem Umschlagen in die Zelldegeneration Allgemeine gewebliche Reaktionsweisen aaf Firusinfektionen 09 beziehen Die verschiedenen formalen Erscheinungsbilder sind nach NAUCK wesentlich Ausdrucksformen der Eingriffsintensitat eines Virus in das innere Gefuge einer Zelle Tiefgreifende Storungen und Vistoschemmungen sind ron der Zellnekrose und lysis gefolgt Schwachere Einwrkungen konnen zu Proliferation und Hyperplasie stimulieren, erst nach Uber. schreitung der cellularen Leistungsfahigkeit folgen hierber Zelltod und -auflosung nach Alle diese pathognomonischen Erscheinungen sind, wie NAUCK nachdrücklich betont hat und sie auch von DOERR (163) hervor. gehoben worden ist, kemeswegs spezifisch fur die Virusatrologie eines cellularen Schadens, sie stellen eigentlich weniger eine scharfe Charak. teristik der Viruseffekte" als vielmehr eine „Aufzahlung der uberhaupt moglichen Zellreaktionen" (DOERR) dar Auch die Vorstellung diß die aufgefuhrten cellularen Verhaltensmoglichkeiten durch ein zusatzliches Auftreten von intranuclearen oder cytoplasmatischen Einschlußhorperchen eine spezifische morphologische Markierung erhalten honnten, ist nur in engen Grenzen erlaubt Nach unserem heutigen, kurzlich von KOHLER (387] zusammenfassend dargestellten Ilissen sind Bildungen von Einschlußkorperchen durch viele und extrem unterschiedliche chemische und physikalische Ursachen moglich, ihr diagnostischer Beweiswert ist damit bis auf wenige Ausnahmen gering Im Rahmen unseres Themas honnen wir diese Fragen deshalb unberucksichtigt lassen Dies gilt jedoch nicht unbedingt auch fur das Problem der Elementarkorperchen Die Großenordnungen infektio-er Emheiten welche inapparente Infeltionen verursachen konnen, liegen zwar in submikroskopischen Dimensionen; neuere elektronenoptische Gewebestudien von virusinfizierten Forma tionen (13--46, 423 561, 565) berechtigen jedoch zu der Hoffnung, daB mit entsprechenden Ausweitungen des Erfassungsbereiches einer Ge. websmorphologie wertvolle Aufschlusse uber apparent reaktionsarme Virus Zellbeziehungen gewonnen werden konnen, ein Beginn brerzu ust durch Untersuchungen von BANG (44, 45] in der Beobachtung des Newcastle Virus in unterschiedlichen Zellen gemacht In der Beurteilung entzundhcher Gewebsreaktionen im Verlaufe einer Virusinfektion befinden wir uns ebenfalls in emer zwiespaltigen Situation Zweifellos sind exsudative und infiltrativ mesenchy male Prozesso sehr haufig als sekundare Folgen der primaren virusbedingten Zellurritationen anzuschen Andererseits kann die besondere Eigenart mesenchymaler Reaktionen im Verluf vieler Virus Wirtsauecinandersetzungen nicht ubersehen werden So haben NETTLESIDP u FLFTCHER (499) die ent zundlichen Renktionen bei poliomyelitischen Nervengowebsschaden in neueren eigenen Untersuchungen als primär Firusledingt angesprochen, GANASINSKI [229] beurteilt auch cellul ir infiltrative Prozesse im Mesen. cephalon des Schafes nich Infektion mit Rabis fire Virus als direkte histiocy tare Systemreaktion auf die Virusinfektion Besondere Beachtung C'enebliche Reaktionen bei inapparenten Trusinfektionen retothelialen Systeiu de experimentelle periphere Lansing Poliomyelitis virusinfchtion der Maus im Sinne eines beschleunigten und verstarhten pathogenen Effektes moulifiziert dann ist man genrigt von einer ne teren Verfolgung der sich hierbei ergebenden Fragestellungen trefere Ein sichten in Hintergrunde der Lelh ulnerabilitat durch ein Virus zu erwarten Eine Überprufung rugbedingter Gewebsveranderungen in Hinsicht nuf ihre Bedeutung fur klische Symptome und die sich daraus ergeben den Ableitungen asymptomatischer morphologischer Ver inderungen bestatigen nachdruchlich und in zahlreichen Abwandlungen die in diesem Abschnitt behandelten Phanomene Dimit hat We zu zeigen Bcin ward – die Pathomorphologie inapparenter Tirusinfehtionen oder asymptomatischer Teilschaden in dem System geweblicher Reihtions sveisen auf Virusinfehtionen heune Sonderstellung vielmehr bilden sie in hohem Maße einen Ruchhalt fur die oben genannten Vorstellungen 2 Symptomseme oder symptomnlose morphologische Reaktionsformen im Verlauio yon akut-cy elseben Virusinfehtionen Es ist nicht die Aufgabe dieser Darstellung eine Beschreibung der fur die jeucilige Kranklieit verantwortlichen morphologischen horrelate von Virusinfektionen zu wiederholen Vielmehr soll ung hier nur inter essieren ob und in welcher Form derartige Iza nndersartige oder zusatzliche Veranderungen auch ohne hlinische Auswirkungen auftreten konden llir honnen auch hier von dem Beispiel der Poliomyelitisa infektion ausgehen Vor annahernu 25 Jahren haben L'ETTE DEVVE U KORNYEY (537) im Affenerpcriment den histologischen Befund einer Pohomyelitis antenor ohne khnische Zeichen der zugehorigen Krankheit nachgewiesen Dieser inzwischen vielfach bestangto urperimentelle Befund (84 89 ua m ) ist auch bei der Diaus erhoben worden [225) nach umfangreichen Studien von BODIAN (85) BAKER Browy Cont WELL MATZKE U Mitarb (39–4) 110 464 465) sowie von haldi (348) ist er auch fur die menschliche Poliomyelitis gultig Nach den Aussagen von hals besitzen die verschiedenen nervosen Funktionssysteme (in der Abstufung motorisch extrapyramidal vegetativ) unterschied!iche Lasionsschwellen erst nach deren Uberschreitung treten Abweichungen vom Normalverhalten auf Die Schwelle fur motorische Funktions storungen kann nach Angaben von BODIAN (81 85) bei einer Ausfall quote von 30% zustandiger motorischer Einheiten liegen Die ebenso muhe wie verdienstvollen histologischen Aufarbeitungen des ZNS yon uber 100 poliomyelitischen Todesfallen und der Vergleich mit deren klinischen Symptomatih durch den Arbeitskreis von BAKER erbrachten den Nachweis daß die infektionsbedingten Ganglienzellasiopen ebenso 110 infiltrative Reaktionen in allen Gehirnbereichen ein Vielfaches der Symptomarme oder symptomlose morphologische Reaktionsformen 73 funktionellen Ausfalle ausmachen es wird daber allerdings nachdrucklich darauf verwiesen daß ein Teil solcher Zellschaden vermutlich auf dem Boden der krankheitsbedingten Hypoxie (Atemlahmungen!) entstanden seien Damit ist für die nosologisch typischen Lasionsschwerpunkte einer Virus Wirtsbeziehung grundsatzlich der Beweis einer Moglichkeit klinisch inapparenter Auseinandersetzungen erbracht Die morpholo gischen Korrelate zusatzlicher Gewebsirritationen im Verlaufe polio myelitischer Infektionen verstarken diese Beurteilung So ist bei 38 Seh tionsbeobachtungen jugendlicher Poliomyelitiserkrankungen von Es PINOZA 1 DANERI (183] neben entzundlichen Lungenveranderungen durch Atemstorungen in 16 Fallen ein Status lymphaticus und in 5 Fallen eine interstitielle \lyokarditis beschrieben worden Lymphatische und retikulare Genebsirritationen sind nach Angaben verschiedener Untersucher [121 281 636 u a m ) ein so charakteristischer Befund bei Poliomyelitis Sektionen daß BURROWS 1931 die Frage stellte Is poliomyeltis a disease of the lymphatic system? Die Antwort auf diese Frage ist inzwischen wie in Abschnitt 1 dieses hapitels allgemein dar gelegt und wie fur die Poliomyelitis speziell urch den Vachweis des Erregers in lymphatischen Geweben beim Menschen gezeigt werden konnte [737] moglich geworden Ebenfalls ist durch eine Vielzahl von klinischen und anatomischen Untersuchungen die Frage einer Jyol ard beteiligung im Verlaufe der Poliomyelitisvirusinfektion behandelt worden (170 115 202 346 446 527 603 604 639 653 679 707 738 751] Summarech kann aus diesen Darstellungen entnommen werden daß das Myokard ber poliomyelitischen Infektionen in Form muskularer Schaden mit Aktionsstromabwandlungen und degenerativen sowie interstitiell entzundlichen Veranderungen beteiligt sein Lann ohne daß dies klinisch zum Ausdruck kommen muß Im Tierexperiment ist unter verschredenen Bedingungen eine primare Empfanglichkeit des Muskel und besonders des Herzmuskelgewebes fur das Poliomyelitisvirus nach gewiesen worden [28 443] auch fur die menschliche Poliomyelitis konnten entsprechende Hinweise durch Virusisolierungen aus diesen Geweben gewonnen werden [342 345) Unter Berucksichtigung der artiger Befunde bedeuten die oben angefuhrten Untersuchungsergebnisse nichts anderes als daß es sich dabei um inapparente Teilbereiche der Erreger tartsauseinandersetzung handelt deren unterschwelliger ler lauf eine krankhafte Storung des geweblichen Gefuges aber keineswegs aus schließt Von diesem Beispiel poliomyelitisbedingter Gewebsverande rungen konnen also Anhaltspunktefur die Berechtigung des NICOLLEschen Krankheitspostulates bei der inapparenten Infektion gewonnen werden Auch von anderen Virusinfektionen liegen vereinzelte Mitteilungen geweblcher Lasionen bei inapparenten Verlauf formen vor Das Studium eines cellularen erhaltens nach Infektion mit avirulenten Viren Jungmäuse 76 1 80 Titer Anzahi der Tiere 7 7035 7 60 +30 1 50+as 7 40 00 000 Haemagglutinations-hemmende Antikörper D...... 1 30- Gewebliche Reaktionen bei inapparenten Virusinfektionen '1.2010 110 +5 000 J. 0.83 18-000- *** N Nobcaaba Nebcaaba Naocaabe Nebcaada occo ассо Occo Occo C c C 6 Kontrollen Virus im Futter Virxs sm Trinkwasser 2 Tage Kontakt mit lebender 2 Toge Kontakt mit toler Virusinfizierter Mous virusinfizierter Maus Abb 3- *lergleiehtude 1 betalt von histologishen Gehirngewebreallonen und der Bildung & Ingglutinations hemmelier Anti körper im Serum bei jungen und &c.gcwschienen tells todliclı eskunkten teils apparent Alerkrankten Alt Inonusen 10 un 1 20 Tage nach unterschiedliches A1Orlicties Virusinfektiones polttonen (ruslatterung und Kontakt Init inizlerica Tlecen) (Zeicheruerkirin alehe Alb se S 18) Ausgewachsene Mause 7 Titer Anzahl der Tiere 170 +35 76030 150-25 100+20 -- 0000 00 .000 COLUO Harmoggla' not ons-hemmende Anl korper Experimentelle Untersuchungen über das llesen des gereblchen Terhaltens 77 130 +-15 20-10 00 le on ... O +10+5 do TE ry 12:45 To88 1st ON ** 4 DDODN Nabcabc occo C Virus im Futter Массаара cct C Virus I Trinkwasser Naocaba OCCO Occo c C 2 Tage Kontakt of lebender 2 Tage Kontakt mit toler Virusinfizierter Maus virusinfizierter Maus Kontrollen Alb3b 1 Yormalbe fond von Tim flada mit Uberging tum Striatum bei gesunder Baus(IF 125 x) N- 2 Frontalbien von Jing maus 10 Tage nach TV Virusverfiterung Er offnung periyascularer Lymphuspalten peri vasculita opongidno Gewebsauflockerung Ierivasculite. Oder (3arksch eldenfärbung nach KOLTSCF2TZKY 100 x) Zelchenerktirung Perlvascullres Odem -Perlvasculare Zell naltrato c Gangllezze 12 Ichen aOdem un ! Zelt inoltrate ac -Odem nd Ganglienzell uchaden bc Zellinattrate und Ganglien Ecllschade aðe dem Zelt af! Irate und Ganglienzelt ochaden . - Restorbeno 1 lere - Gesamtal der Tete der Jewelligenter ouclsgruppo 9 Strlatum von aas gewachsener Maus l'e vascularo Rund zeilen Infltration 10 Tage nach M1 Virus Infektion durch kon takt mit / indzierter aus (ILE 100 x) Dunn ausgezogene Felder - Berunde zu lechen 10 und 20 Tag nach Infektion Stark ausgezogene Felder-Befunde vis 10 Tag nach Iorck tlon T ter Jam Eglutina tional mmender Antikörper .-Dach 10 Tagen 0 - nach "0 Tagen (Poolwerte) 4 Pyramidenzellschicht von Jungn aus Zelluntergänge ind Ne tonop) nglen 10 Tagorach DID Iru yeral reful ang im Trinkwasser (Kress lylolel! - 125 x HC - 100x) Abb Se Zelel enerklärung tu Abb Sa b Esperimentelle Untersuchungen uber das Wesen des geweblichen Verhaltens 79 Dieser der Columbia & Trusgruppe zugehorige Erreger ist seit seiner Isolierung durch Junatelor u DALLDORF (31?} als ein aagerpathogenes Virus bekannt Ber experimenteller Infektion dominieren im Erscheinungsbild der Tiererkrankung paralytische Symptome d 13 morphologische Bild wird dabei durch encephalitische myositische besonders a ich msokardisele leranderungen und Irritationen der lymphantischen Gewebe gepragt (Zusammenfassend bei CADEKE (218) } Dir in meinen Versuchen jentils 5 Väusen angebotene Vorsunenge entsprech etwa 5x10.LD. bet intraperitonealer birusapplikation 10 oder 20 Tage nach Beginn der Kontaktmöglichkeit mit dem Erreger wurden die apparent gesund erscheinenden uberlebenden Tiere ausgeblutet und in Serum Sammelgruppen von jeweils 2 Tieren der Titer spez fischet llamagglutinations hemmender Antikorper (Hammelerythrocyten) bestimmt Außerdem wurde das gewebliche Verhalten des Zentru crvensysteme in Paralhn stufenschnitten in ME, Kresylviolett und farkscheidenfarbun. (nach KULTSCHITZKY) kontrolliert Gleichartige histologische Untersuchungen wurden auch bei den registrierten interkurrent paralytisch erhrankten und stets danach spontan gestorbenea Tieren aller Gruppen vor genommen Zum Vergleich wurde sowohl für die Ausgewichsenen als auch fur die jungen Mause emne kontroligruppe von Tieren histologisch und serologisch untersucht welche keinen experimentellen Truskontakt gehabt hatten sonst aber unter glexelsen Belegungen wie che ubrigen Versuchstiere gehalten worden waren Die Ergebnisse der scrolo, ischen und histologischen Untersuchungen sowie die Haufigkeitsverteilung apparenter letaler Erkrankungen und die dabei nach gewiesenen geweblichen Reshtionsformen sind in der Abd 3 dargestellt. Daraus at ersichthch dal nach Lontakt mit dem MAC rus spezı«che llamagglutinations hemmende Antikorper in Seruan sowohl von jungen alt auch von surgewachsenen Maraca und zwar bei diesen häufiger und mit hoberen Titerwerten als ber jenen auftraten Grundsätzlich ist damit dic Infektion der Versuchstiere mit der V Virus bewesen Ea Fird weiterhin ersichtlich daß der Anteil letaler Tieferkrankun gen (schwarze Felder) ber den Versuchsgruppen der Jungmause gugenuber den ausgewacheenen Vausen ubers og Bei der Bestellung der histologischen Veranderungen im Gehirngewebe der untersuchter Trere ging ich von den morphologischen korrelaten dreier ge webischer Reaktions Grundformen aus a) perivasculare spongiöse Gewebsauflockerungen im Sinne eroes lohalen Oleos b) culluar infiltratise loriange mit Bevorzugung des Idrentitza bezirkes der Gefale und c) parenchymatása teränderungen in Form ron degenerativen Gangl epzelt Läsionen mit oder ohne sekundär mesenchymalen Begleitreaktionen Die Laufigkeitsverteilung derartiger Gewebevetanderungen bzw ihrer Kom bination in den Gehimen der untersuchten Tiere lieben nun folgendes erkennen Peripasculare spongiuso Genebeauflorkerungen waren neht nur in der Geher gexebe der rus exponierten bzw infizierten Vause ondern auch bei hontroll mausen nachweisbar Derartigen Veranderingen konnte dempach bei der Be wertung gereblecl er Auswirkungen nach WII Varunnfektion keine Bedeatung bei getdessen werden Cellulár infiltrative Prozesse und Ganglienzell Scháden wurden nur bei den Versuchmausen neht aber bei kontrollieren aufgefunden im Gehirngegebe paralytisch erkrankter un gestorbener Tiere Faren fast ausnakreslos neben mesenchymalen Reaktionen Ausgedehotere Ganglienzell Lazionen nach wenybar Dus {erheiten der West mrt histologischen dontalóefonid zu solchen mit patholognehen frin eseblichen Veranderungen lag sowohl bei Wirus-esponierten SO Gewebliche Reaktionen bei inapparenten Virusinfektionen jungen als auch bei ausgewachsenen MĂusen zwischen 1 4 und 1.10 Bei den % bus 10 der Tierkollektive, in welchen die Versuchsmäuse mit krankhaften geweblichen Befunden des ZXS behaftet waren, traten Fielcrum nur in der Minderzahl emsthche und apparente Krankheitszeichen zutage, mit größeren Variationen zwischen den einzelnen Versuchegruppen betrug der Anteil von apparent und letal erkrankten Jungtieren '%ls und bei ausgewachsenen Väusen 1:0 %. Damit blieben bei den Jungtieren etwa 2%, bei den ausgewachsenen Tieren ctwa 'lib %, der zentralnerrosep Gewebsschäden ohne auffällige Erscheinungen Eine Beziehung zwischen den geweblichen Reaktionen und offenbaren Krankhestserscher nungen ließ sich aber daraus ableiten, daß - Wie schon gesagt dio parenchyma tasen und mesenchy malen Reaktionen bei den apparent erkrankten Tieren besonders stark ausgepragt waren A) Versuch anordnung zu B Untersuchungen uber morphologische Allgemeinreaktionen (Kerneolumen. l'ariationen der Vebennierenrinde und lymphatische Gewebsreranderungen) Souie uber Bildung llamagglutinations-hemmender Antikörper (Hrest- Test) und uber Gewebsteranderungen im Respirationstrakt der Jlaus bei apparenter und inapparenter Infektion mit PR 8(A)-Gruppe-Vitrus In dieser Versuchsserte wurden ausgewachsene Mause von 6-8 Wochen Lebens zeit mit dem durch 53 Amnion passagen Huhnerei adaptierten und weitgehend Maus a pathogenen PR 8 (A) Grippe-Virusstamm infiziert Der Hämagglutinations titer des Stammes betrug I 1250, jedes Tier erluelt einen Tropfen 2.60 verdünnter virushaltiger Amnionflussigkeit in oberflächlicher Atherarkose intranasal verabreicht Euer weiteren Tierserie applızterte ich diesen Pirusstamm unter gleichen Kautclen und Verdunnung in Form von Mäuse Lungengewebeextrakter, nach dem der Erreger durch 4 Javelungen Blindpassagen wieder Maus pathogen geworden war Zur Kontrolle wurien Mause degeelben Milieus und Alters mituntersucht, welche lediglich Amnonflussigkeit gesunder luhnerembryonen erhalten hatten bzu ohne eine Vorbehandlung in die Untersuchung elbezogen worden waren Am I ?,4,7,12 und 20 Tag nach der Infektion wirden Gruppen von 9-15 der mit dem Fi adaptierten Trung unfizierten Tiere zur weiteren Untersuchung herangezogen Die Untersuchungszeitpunkte der mit dem Haus pathogenen Erreger beschichten Tiere legte ich auf den 1, 2, 4 und 7 Tag nach der Virusinoculation fest Die Normal Allantois kontrolliere wurden am 2,7 und 12 Tag post infect untersucht Zu den gewählten Untersu_hungszeitpunkten erfolgte die Ausblutung der Tiere Die Seren einzelner, häufiger aber von 2-3 Treren zusammen wurden danach mittels des Ilirst Tests auf Nachweisbarkeit Hämagglutinations liemmender Antikörper gegen Grippe A Tren untersucht Weiterhin wurden in den Neben mieren aller Tiere nach sofortiger Entnahme dieser Organe und 2tágiger Fuierung 1n 5%igem Neutral Formol yon 300 Zellen der äußeren Fasciculata Bezirke der herndurchmesser festgestellt und die prozentuale l'erteilung der hierdurch ermittelbaren Kemrolumina aller Versuchsgruppen miteinander verglichen Schließ lich wurde das bistologische l'erhalten von Lungen und Trachealgewebe, 8OWIE VOR parabroactualen Lymphknoten und Milz der Tiere nach Fisterung in 5%igem Neutralformol in HIF bzw auch Mitcicarmin und Kresylviolett gefärbten Paraffin schnitten kontrolliert Die Untersuchungsergebnisse sind m einer Übersicht auf den Abb 4 wieder gegeben Es ist daraus zu ersehen, daß sonohl nach intranagaler Infektion mit Experimentelle Untersuchungen aber das ll esen des geweblichen Verbaltens 81 Maus pathogenem als auch mit Fx adaptiertem PRB (A) Grippevirus im Serum der Versuchsmaure Hämagglutinations hemmende Antikorper vor 4 Tag nach der V. rusinoculation an nachweisbar werden in allen Kontrollserien verliefen die Anti korper Untersuchungen negativ Dies sprieht fur eine Spezifität der Reaktion des Testa bes Grippe Virusinfektionen der Baus, der biologische Reaktionskontrakt zwischen den Versuchstieren und dem Erreger ist damit eru jesen Zum gleichen Zeit punkt fand ich nach Applikation des apparent Maus pathogenen Verustammes in den Nebennierenrinden Anderungen der durchschnittlichen Zellkernvolumina im Sinne von Kernschwellungen, derselbe Befund war am 7 Tag nach der Infektion zu erbeben Die Tiere dieser Versucheserie starben durchweg zwischen dem 8 und dem 12 Tag nach der Infektion, dadurch wurde eine weitere l'erfolgung dieses Phänomens verhindert Bei den Versuchstieren, denen der Er adaptierte Grippe Virusstamm inoculiert worden war, wurden in weniger starker Auspragung gleich. artige Reaktionen der lebennierenrinde am 7 19 und 20 Tag mit Mammum Am 12 Tag nach der Virusverabreichung vorgefunden Nach intranasaler In stillation von Allantoisdu9sigkeit normaler Huhnerembryonen blieben derartige Veränderungen aus Die histologischen Untersuchungen erbrachten folgende Ergebnisse 1 Tag nach intranasaler Installation des Maus adaptierten PR 8 (A) Grippe Virus waren in dem abgeflachten und stellenweise luckenhaften Bronchialepithel vacuolige Zellver anderungen und eosinophile Yekrosen zu erkennen, die Zellkerne waren auffallig polymorph, teils geschwollen teils geschrumpft aler auch in Zerfall begriffen Die Lumina der deutlich erweiterten Bronchien und Alreolargänge enthielten vielfaclı renchlich krumelig schlierige eosinophile, mit Kernschutt untermischte Massen Im persbronchialen Bindegewebe und in den starh odenatós aufgelockerten peri arteriellen und perivenosen Gewebsbezirken fanden sich schwarmformige lympho monocy táre Zellanhäufungen Volz oder Lymphknotenveranderungen wurden nicht nachgewiesen Diese Veranderingen traten am 2 Tag nach der Infektion noch verstarkt in Erscheinung Hinzu gesellte sich der Befund einer homogenen Eiweiß fullung großer Alveolarbereiche im Sinne eines Lungenlemes, einer starken venösen und capiBären Stase Bowle arterutischer und phlebitischer Gefäßwand veränderungen In den Lymphknoten der Lungenwurzelbereiche fand sich ein kräftiger Sinuskatarrh Die Wilz ließ sich außer einer Pollikelauflockerung eine erhebliche Blutfülle der Sinus erkennen 4 Tage nach der Infektion war das feingewebliche Bild der Lungen insofern stark verändert, als die Korrelate einer anormalen Organdurchblutung sich erheblich zuruckgebildet hatten Es herrschten jetzt neben peribronchitischen, phlebitischen und arteritischen Veranderungen Übergange des Lungenõlemes in pneumonische Infiltrationen vor Das geschliche erhalten der Lymphknoten und der Milz ent sprach etwa den Befunden des Tages nach der Infektion 7 Tage nach der Infektion hatten sich die pneunonischen Reaktionen bei den meisten Tieren noch erhebuch verdichtet, durch eine nzwischen erfolgte uber schiebende und teils metaplastische Regeneration des Bronchialepithele und gleach artige Vorgänge an den Alveolardieckzellen traten m den Lungen von Tieren dieser Versuchsgruppe haufig zu den pneumonischen eränderungen eindrucksvolle proliferative Reaktionen in Lymphknoten und Milz fanden sich zu diesem Zeit punkt starke Hollikelnuflockerungen, Sinuserweiterungen mit Lymphoklasien in den Follikeln und eine deutliche Polymorphie der Zellen des Grundreticulum als Zeichen irritativer Veränderungen Bej den hontrollen des geweblichen l'erhaltens ron Mäusen, welche mit dem Es adaptierten PR 8(A) Gimprevirusstanm infiziert worden waren fand sich 1 Tag nach der Infektion eine Abiachung des Epithelbeliges der seiten, teils mit Schleim Gideko loapparente Vruslafektion 0
8S
Geneblicho Reaktionen bei inapparenten lurusinfektionen
II
111
4 Tage nach Inoculation
Experimentelle Untersuchungen über das Wesen des geweblichen Verhaltens
II sa
89
%
1 50.
O...
157
200
250
300
350
400
50
300
SSO
111
%
IN
20
350
TR Kernrolamina
100
500
So
4 Tage Dach Inoculation
96 Gewebliche Reaktionen bei inapparenten Virusinfektionen Absorption 280my/ Adsorpt on 260 m Nachweis eines biologischen Reaktionskontaktes sollte dabei durch zusätzliche Untersuchung der Versuchstier Seren auf zunehmende Fähigkeit zur Veutralı sierung des liomologen russtammes gepruft werden 1-2 Tage alte Sauglingsmáuse 1-3 Tage alte saugende Meerschweinchen und 6-8 Wochen alte ausgewachseno Mauso wurden mit Coxsackie A,,, o ler A, Virus infiziert Hierzu erhielten die Säuglingsmåuge 001 cm, die Veerschweinchen 02 cm und die angewachsenen Váuse 0 lem einer ! 1000 verdunnten Firushaltigen Saug lingsmau, Vuskelspension subcutan injiziert dro L.Ds von 001 cmødesinfektrosen Ausgangsmaterials lag fur die Säuglinganaus in den benutzten Suspensionen bei Verslunnungen zwischen 104 unil 101s (Methode nach Reed u MUENCH (5G'a)) Die Untersuchungen der Säuglingsmăune erfolgten etwa 24 40 oder 60 Std nach der Infektion zum letzten Zeitpunkt hatten die Tiere Strecklahmungen der hinteren Extremitater und waren moribund Die Untersuchungen der saugenden Veer schweinchen und der ausgewachsenen Hause 20 erfolgte 1, 2 3 und 4 Tage nach der Infektion Alle diese Tiere machten keinen kranken Ein druck und ließen keine Verhalten anomalien erkennen Von jeweils 3 Sauglingsmausen zusammen bzw Fon je 1 Meerschweinchen oder 1 aug gewachsenen Haus wurden 10—20 mg (Feucht gewicht) Skelet muskelgewebe von Beugern und Aduktoren aus dem hinteren Extremitäten bereich prapariert Fur je le Untersuchung cinheit (Zertpunkt Tierart Virusstamm) setzte Ich so viele Tiere ein das ich durch clinittlich 6-11 Finzelaerte erhielt Mach 4stundiger % Nucle saure Extraktion des Vuskelgewebes bei -18° C in Abb 5 Funktion von Absorptions 10°.tger NaCl Lösung wurde eine 8stundir quotlent Protein/\uctelnaduren zu Dialyse des Fxtraktes im Zellophanschlauch prozentualem Vuclelnsiluregehalt gegen frische 10°1ge \aCl Lagung durcl gefuhrt einer Mischung belder Stoffgruppen (Vach O WARBURG U W CHRISTIAN In Stichproben versicherte ich mich durch Nach (728) weisversuch von anorganischem und säurelos lichem Phosphor (Molybdänblau Methocle) dal hernach die niedlermolekularen Bestandteile aus den Extrakten entfernt waren Anschließend erfolgte eine U! Absorptionsmessung der Extrakte bei den Banden 250-300 mj Aus dem Verhältnis der Absorption bet 280 m Absorption 260 mje ermittelte ich den prozentualen Gesamt Vueleinsäureanteil an den UV absor bierenden extrahierten Stoffen Ich legte diesen Verten Angaben von 11 ARDCRO u CHRISTIAN [728}zugrunde nach denen der relative Nucleinsauregehalt als Funktion des Absorptionsquotienten Protein Nucleinsaure eingesetzt wird (Abb 5) Parallel dazu wurde von allen Tieren entsprechendes Vuskelgewebsmaterial nach Fixierung in 5ºolgem Neutralformol in HF und Vyofibrillenfärbung (Her DENHAIN) an Paraffinschnitten untersucht Außerdem wurde die Neutralisations kraft des Serums von jeweils 2 Meerachweinchen zusammen bzy von 3 ausgewach genen Blausen zusammen 14 Tage nach Infektion gegenuber den homologen Virus stammen gepruft Hierzu ermittelte ich im Tierversuch die Depression der LD, durch Zugabe alıquoter Serummengen zu Virusverdunnungen Fur die Bestimmung der Infektionskraft jedes Sammelserum/Virus Gemiacties setzte ich 4 Säuglings mause (insgesamt 576 Tiere) ein Die Untersuchungsergebnisse sind in der Abb 6 dargestellt Es ist daraus zu erschen daß der prozentuale Anteil von Nucleinsäuren an UV absorbierenden 0 20 *0 60 80 100 Experimentelle Untersuchungen über das Vesen des geweblichen Verhaltens 97 Substanzen in AaCI Extrakten yon Muskelgewebe saugender Vause nach Cor sackie A, und A, Virusinfektion absanken am deutlichsten har dieg nach 1, Infektion zu beobachten Die festgestellten Unterschiede der Werte gegenuber Tormalkontrollen haben nach Ausweis der terteilung den Charakter einer echten Differenz (Tab 1) Nach A, rusinfektion trat jener Effekt dagegen nicht sicher in Erscheinung Bei infizierten saugenden Bleerschweinchen wurden passager gleichsinnige Verschiebungen -- auch nach Coxsackie A, rusinfektion -- For gefunden Demgegenuber sprach en die Befunde bei an gewaclisenen Vausen for eine pur auf de 24 Std Spanne nach A, Trusinfektion beschrankte relative au cleinsäurerermehrung in den Extrakten und nach Coxsackie Arusinfektion fur eine gleichartige Schwankung nach 48 Std der eine deutliche Senkung zur Unter euchungszeit von 24 Std nach der Infektion vorangegangen war Tabelle 1 Statistische Differenzen zwischen den prozentualen Nuclersuuregehalt in NaCl Extralt ion Corsackte 1 trus infizierten Sauglıngsmuusen saugenden Meerschweinchen oder ausgeunchsenen Mausrn einerseits und jeu piligen normalkontrollierten andererseits [Angewandt wurde die Methode der e Terteilung , Student Biometrika 6 (1908)] Versuch Stunden ZA!! der Versuclu t erpools Mittelwert der I'ro zent \ucleinsäure in\ACI Extrakt von Skeletuskulatur t B (-$ 1erhelt quotient) Normalkontrollo 24.-27 40-42 48-50 I Sauglanggeuse Coxsackie A, Virus 11 424 093 9 2 18+ 0 92 7 289 +062 8 232 + 042 534 3 46 473 >1000 1 > 100 1 > 1000 1 21-27 40-42 49-50 Coxsackie A, Virus 8 3w+081 7 26+ +062 11 2 790 87 16 394 $15 20 1 > 1000 1 > 1000 1 2127 40-49 49-50 7 9 9 Coxsackie As Virus 3 670 86 331 50 49 3 40 + 0 25 1 48 272 2 63 > 201 201 20 1 II Saugende Veerschweinchen Coxsackie 4, Tarus Normalkontrollo 10 406 +036 24 6 3 37+ 0 19 4613 6 .87 +0 49 3 03 81-72 6 3 15+ 0 56 4 78 86-92 6 30+09 2 96 Gideke Inapparente Virusiojektin > 1000 1 > 100 1 >1000 1 > 201 7 10+ Auswirkungen inasparenter ifusinfektionen Veerschuernchen im I erlaufe einer inapparenten Corsaclie Altrusinfek ton ohne Abnormitaten des histologischen Verhaltens iorubergehende ånde rungen im Inneren Gefuge der Steletmuskulatur eintreten wie sie auch en dem morphologisch und funktionell schwer geschadiglen Huskelgcuebe der Coxsackie A lirusinfizierten Sauglingemaus nach uweisen sind Tersuchen wir die heuristischen und experimentellen Unterlagen uber gewebliche Reaktionen bei inupparenten I rusinfektionen zu ordnen so kommen wir zu folgender Zasimmenfassung Bei inappirenten Virusinfektionen honnen betrachtliche fur die je weilige Infektion charakteristische morphologische Veranderungen ent. stehen und eindeutige gewebliche Lasionen eintreten Sie entsprechen in ihrer Eigenart grundsatzlich den geweblichen Schaden wie sie ber klinisch apparenten Erkrankungen im Verlaufc solcher Infchtionen nachzuweisen sind Daruber hinaus honnen beweisbare charakteristische Abweichungen rom geweblichen Normalverhalten bei inapparenten Virusinfektionen auch außerhalb des Bereiches morphologischer Darstellbarkeit liegen Bei apparenten Erhrankungen im Verlaufe von Trusinfektionen pflegen die geweblichen Veranderungen nach Frgebnissen des Tierversuches umfangreicher und intensiver ausgepragt zu sem al, ber inrpparenten Infektionen Insgesamt besteht aber die Definition der inpparenten Infektion als akute krankheit nach NICOLLE durchaus zurecht Die Inapprrenz oder Apprrenz einer Wirts Virusbeziehung ist letzten Endes lediglich eine Fihtion auf der Basis der konventionellen Beurteilung des Gesundheitszustandes unter Zugrundelegung des Fehlens oder Torhanden Reins offensichtlicher und storender Funktionsbeeintrachtigungen des Erreger befallenen Wurtes V. Auswirkungen inapparenter Virusinfektionen In der Definition der inapparenten Infektion gehen wir davon aus daß ein Geschehen dieser Art eine immunité plus ou moins durable hinter laßt Das ist also eine obligate und schr erwunschte Auswirkung sie beansprucht aber das Interesse des hinkers erst in zweiter Linie namlich dann wenn fur ihn epidemiologische Gesichtspunkte zur Geltung kom men Im ubrigen wird sich aber sein Augenmerk auf solche Ausurkungen richten die in den Bereich der Nosologie hineintigen unsere henntnisse Hueruber sind gegenwartig aber noch sehr luchenhoft Das liegt wohl in erster Linie dıran daß die Uberzahl unterschwelliger Infektionsverlaufe weder mt einer klinisch ohne weiteres erhennbaren Beeintrachtigung der Klnsche luswirkungen im infizierten llatsorganism is 10. organischen Leistungsfahigkeit belastet ist noch das auf dem Boden cines solchen Geschehens bleibende Schaden manifest werden. Nach allem was wir bisher uber nippuente Vrusinfektionen gesagt haben brauchen wr uns mit dieser haufigsten und wunschenswerten Verlaufs form nicht mehr zu befassen und konnen uns den seltenen Abweichungen von diesem Verlaufstyp zurenden Die bisher vorgelegten bewiesenen Tatsachen und Indizien sowie die daraus ableitbaren Voghchkeiten er lauben bestenfalls den Entwurf eines Bildes welches aber zumindest dazu geeignet ist die Identifikation bisher unbeachteter auf der Basis einer inapparenten Infektion entstandener Phanomene und Effekte zu erleich tern Mit einer Vertiefung der Emsicht in derartige Geschehensablaufe werden auch die daraus ernul ten oder gar notwendigen Folgerungen fur Fpidemie bekampfungen und nicht zuletzt auch fur Gutachtensfragen einen wunschenswerten und sinnvollen Ausbau erfahren konnen 1 klinische Auswirkungen inapparenter Infektionen im infizierten Hartsorganismus Dus bei einer inappirenten Virusinfektion vorausgesetzte Fehlen klinischer Symptome mußte korrelterweise alle moglichen nosologischen Folgen der Erreger Wirtsauseinandersetzung umfassen Es Iedarf daher eines ausdruchlichen Hinweises wenn dieser Grundsatz durchbrochen ward Dies kann ber hrankheitserscheinungen erlubt sein welche zeit lich oder kausal mit einem infektiosen Prozeß zwar in unmittel barem Zusammenhang stehen von dessen Eigentumhchkeiten aber so sehr abweichen daß es sich dabei mehr um eine Auswirkung der Infektion als um einen charakteristischen Teilbereich der Infektions krankheit handelt Hur sie kann auch nicht in jedem Falle die The e HORINGS (299) angewandt werden daß die fuhrenden Symptome stets unmittelbarer Ausdruch der Lokalisierung des betreffenden Infektions stoffen seien Har haben bereits in hapitel II 2 auf Mitteilungen uber hemolytische Syndrome in Zusammenhang mit Vorusinfektionen hingewiesen In einem Falle (484] handelt es sich um eine hamolytische Anamie bei einer an einem akuten Lupus erythematodesahnlichen krankheitszustand leiden den Frau die kausale Verbindung der Erkrankung mit einer Virusinfeh tron wurde deshalb zur Drekussion gestellt weil drei Monate nach Ein setzen der ersten Krankheitszeichen aus dem Blut der inzwischen aus geheilten Patientin ein lewcastle da sease Virus isoliert worden sar Diese Beobachtung berechtigt isolert betrichtet keineswegs zu einer ursach fichen Verknuplung der klimischen hamolytischen hrankheit mit der nichgewiesenen tramie sie ist jedoch im Zusımmenhang mit anderen Beobachtungen bemerkenswert Es gelang BEThe u Mitarb (64 67] ber 112 lugwirkungen inapparenter Trusinfekt onen einer Auffuhrung von Einzelheiten der einschlagigen bereits recht umfangreichen Literatur Ein fur unsere Betrachtung wesentliches Er gebnis dieser Ubersichtsdarstellungen uber die Haufigkeit und Erscher nungsformen der Viruseni brz opathien sagt aus (KUNTZFL) daß nach unseren heutigen henntnissen die Manifestationen einer Mißbildung des Kindes durch eine Virusinfektion der Mutter wahrend der ersten drei Schwangerschaftsnionate am haufigsten durch das Rotelnvirus droht danach folgen das Poliomychtisvirus und hiernach mit Abstand in enge ren Abstufungen Vumps Masern Grippe und andere Viren Die experi mentellen Prufungen der hierfur verintwortlichen Reaktionen sind durch SCREIDECGER (615) und vor allem durch TONDURY (689 690) zusammen gefaßt worden Aus den Berichten dieser Autoren ist zu ersehen daß die virusbedingten Storungen keineswegs erregerspezifisch sind Vielmehr stellen sie dem Embryo adaquate Schadigungen dar (Tovdury) ent sprechend der jeweiligen Entwicklungs phasenspezifischen Empfindlich heit der verschiedenen Gewebe und Orgine differiert die Lokalisation der Entwicklungsschaden je nach dem Angriffszeitpunkt wahrend der Embryonalentwicklung ( Stundenplan der Mißbildungen - BOUR QUIV) Schließlich verweist TOVDURI nachdrucklich auf die Voglichkeit eines intrauterinen Absterbens solcherart geschadigter Iruchte hin Dio aus den angegebenen Befundermittlungen ersichtlichen drei Mog lichkeiten 1 des Abortes als Folge von Trusinfektionen fruhschwangerer Frauen 2 der Entwicklungsstorung und spateren Mißbildung des Kindes aus der gleichen Ursache oder 3 der manifesten Virus Infektionskrankheit des Neugeborenen ber Spatschwangerschafts oder Dauerinfektionen sind grundsatzlich aucht daran gebunden daß sich der mutterliche Organismus mit dem jeweiligen Erreger in Form der klinisch apparenten Infektionskrankheit auseinandersetzt Die letztgenannte Form scheint nach den oben angefuhrten Berichten besonders bei Infektion mit jenen Viren (Herpes Cytomegalie) einzutreten wo fakultativ ein Dauerkontakt mit dem humanen Wirt angenommen werden kann wo also keine in apparente Infektion im Sinne unserer Definition vorliegt Offensichtlich kann auch eine Vaccineviruskrankheit (RUCKES) eines Neugeborenen ohne Erl rankung jedoch erwiesenen Umgebungs Viruskontakt der Mutter auftreten ferner eine Coxsackie A Viruserhrankung (FREUDEN BERG u Mitarb ) oder eine Chorlomeningitis (KOMROWER u Mitarbi durch Übertragung von der inapparent infizierten Mutter bei dem hind manifest werden und ebenfalls berichtet TWINING MCMATH (705) von einer Neugeborenen Poliomyelitis wobei der homologe Virusstamm aus dem Stuhl der klinisch vollig gesunden Mutter isoliert worden wir Aus der Darstellung von LUNTZEL [414] geht hervor daß die Annahme Apparente Infektionen oder deren Folgen als Auswirkungen 113 in apparenter Varusinfektionen wahrend der Fruhschwangerschaft mit den angegebenen fatalen Auswirkungen durchaus nicht von der Hand zu weisen ist und von Fall zu Fall zu Recht besteht Auf der anderen Seite ist allerdings -- Wie wir schon sagten (hapitel III 4) -- bekannt daß eine Schwangerschaft a priori daz ı geeignet ist eine Virusinfektion in den Bereich der klinischen hrankheit zu steigern und schließlich ist aus der Zusammenstellung LUNTZELS zu ersehen daß die Haufigkeit von Virusembryopathien – bezogen auf die bisher ermittelte jeweilige Atio logie - unabhangig von den Kontagionsindices der betreffenden Infek tionen zu sein scheint Endlich darf das gegensatzliche Phanomen der Geburt gesunder Kinder von prusinfektionskranken Muttera wie dies fur die Graviditatspoliomyelitis von FREETH (207) HURVEY (323) KLEIN u SITTIG (377) SETALA (612) und SHELOKOW 1 Mitarb [612 a} berichtet worden ist und wobei die Moglichkeit einer diaplacentaren Tarus und Antikorperbeschickung des Kindes im Sinne einer naturlichen Simultan impfung zu erwagen ist nicht außer acht gelassen werden In der Beob achtung von SHELOXOW u Mitarb ist dies durch Virusisolierung und Antikorpernachweis bei dem gesunden Kind belegt worden Es ist also nach allem was bisher uber diese Fragestellungen an zu verlassigen Unterlagen existiert keine ausreichende Vorstellung uber viele Einzelheiten der Beziehungen zwischen dem mutterlichen sowie dem fetalen Organismus und dem Erreger im Verlaufe einer Virusinfek tion wahrend einer Graviditat moglich Grundlagenerkenntnisse sind jedoch erbracht und der Blick auf die sich ergebenden Probleme gelenkt Enn ebenfalls sehr langer wenn auch zeitlich beschrankter Kontakt zwischen zwei Organismen wird durch eine parenterale Ubertragung von Gewebsmaterial geschlossen - also bei Bluttransfusionen Gewebe Implatationen und parenteraler Verabreichung von Zellmaterial Die Durchsicht der Literatur nach Übertragungen von Infektionskrankheiten durch Bluttransfusionen erbringt aun eine zunachst verbluffende Fest stellung Es finden sich zwar zahlreiche Mitteilungen von Übertragungen infektioser Hepatitis wir brauchen uns aber aus den bereits in hapitel II 4 genannten Grunden damit nicht weiter auseinanderzusetzen Im ubrigen sind aber Berichte von transfusionsbedangten Vorusinfektionsubertragun gen Rantaten Das mag zum Teil daran liegen daß Veroffentlichungen dieser Artaus naheliegenden Grunden einer verstandlichen Zuruchhaltung der Bekanntgabe unterworfen sind die Mitteilungen von de Vogu KOPERS (722) uber eine Mononucleose Übertragung und von \lood [750] der über eine Bacillus Bang Infektion durch eine Bluttransfusion be richtet lassen aber vermuten daß das Ausbleiben uber Berichte der Transfusionsinfektionen mit den akut verlaufenden cyclischen Virus mlektroner f/soruch der Obertragungen inapresenter Infektionen auch andere Grunde haben muß Mangels besserer henntnisse sind wir hier Gideke Inappareotena k on & 120 Auswirkungen inapparenter Virusinfektionen Haufung von apprrenten und inapparenten Infektionen Anstoß zu der Manifestation von Systemerkrankungen des RES im Sinne einer Re aktivitatserkrankung des antikorperbildenden Apparates geben konnte Inapparente Virusinfektionen schwangerer Frauen sind als Ursache von Vibbildungen oder von Viruserkrankungen neugeborener Kinder zu berucksichtigen Die Gefahr einer Erregerul ertragung von unterschwellig infizierten Organismen auf anders empfangliche Individuen ist auch bei Inoculation von Gewebeanteilen oder Zellmaterial zu befurchten 818 hat aber nach unseren bisherigen Kenntnissen uber echte inapparente Infektionen der hier vorgelegten Definition herne wesentliche Bedeutung fur dre Bluttransfusion Wenn das Phanomen der inapparenten Infektion fur das befallene Individuum neben dem geringen Risiko eines bleibenden Spatschadens den Vorteil der stillen Teiung enthalt 80 verschleiern andererseits derartige Infektionsverlaufe den Zug einer Erregerausbrer tung innerhalb einer Lebensgemeinschaft auch die im wesentlichen auf eine hrankheits und nicht auf eine Infektionserfassung abgestimmte gesundheitsbehordliche Überwachung gibt in der praktischen Hand habung vorerst keine wesentliche Hilfestellung zu einer besseren Er fassung derartiger Tlirts Erregerbeziehungen Die vielschichtigen Pro bleme der blinischen sozialen und prophylaktischen Medızın vor welche die inapparente Infektion uns stellt laßt ihre vermehrte Beachtung als wunschenswert erscheinen Literatur 1 ABEL, R Uberblick uber die geschichtliche Entwicklung der Lehre von der Infektion, Immunitát und Prophylaxe 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Prax 10 249 (1939) 357 h ELLER Disposition und Dispositionsprophylaxe der I oliomyelitis Munch med lschr 1912 6-9 358 KELLER 11 Poliomyelitis (Theoretsscher Teu) Asclr hunderheulk 93 81 (1930) 359 ELLER 11 Die Schicksalsgemeinschaft von Mensch und Tier als Grund lage einer Infektionalel re Klinische Vorlesungen der Kinderhh 360 KELLER H UP SALTROFF Intskorperbestimmungen beim Mensclen nach Impfung mit der Poliomyelitistaceine der Behringuerhe (Charge 7) hlun Vsebr 1953 737 361 h ELLER u R SAUTHOFY Cber die Bildun, neutralisierender Ants körper beim Menschen nach Poliomyelitisscl utzimpfung mit der Behringvakzino Dtsch med Wochr 1935 1329 369 h ELLER UDHAEFER Intersuchungen zur Athologie der post vakzmalen Frhrankungen des Zentralnervensystems Jb hundert eilk 12 23 (1999) 363 HELLER u SCHOYERLS Zur Fra e der biologischen Heilung der Tuberkulose Z Tbk 07 163 (1931) 364 KELLER 11 u O NELL Poliomyeltur ähnliche Krankheitsbilder und thre I rreger beim Menschen Frg inn Mel B 5 1 (1931) 365 KELLER NO TRELL Zur Frage der klinischen und epulcmiologischen Bewertung der Poliomyelitis honplementbindungsreaktion Areb kinderheilk 153 80 (1936) 36G KEMPE CII Passire Immunity to vaccinia in nos bom infants i I la cental transmission of antibodies II Response to racrination of newborn infants Tale J Biol a Meu 21 398 (1902) 367 LESTE C IL and BEVENSO I accina Parsee immunity in new horn infants I Phacental transmission of antibodies 11 Pesponse to Faceinatrons J of Pediatr 42 520 (1993) 3GS KIDDER LA Cerebral and ssceral melusion of infancy Amer J Clin Path 9! 870 (1932) 144 Literatur 495 VORRAS, R, H C L DIEFENBACI, FRATER, N C LEOVE and JW OLICIANT Carriers of hepatitis virus in the blood and viral hepatitis in whole blool recipients Confirmation of Carrier Stato by Transmission Experiments in Volunteers J Amer Med As9oc 131, 1072 (1951) 196 NAOFL, II C. 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Observations on mice Lancet 697,232 (1955) 10* 150 Literatur 631 Suitu JH Encephalitis in an infant after vaccination with 17 Dellow fever virus Brit Med J 4592 832 (193) 632 SMITII SCAF RASVUSSEN ir C A FLVELJEU and P F CLARK Influence of hyper and hypothyroidism on suspectibility of mice to infection with Langing poliomyelitis virus Iroc Soc E xper Biol a Med 82 209 (1903) 633 SWITHBORN KC Rift valley fever the neurotropic adaptation of the virus and the experimental use of t) e modified virus ag a vaccine Brit J Exper Path 80 1 (1919) 631 STUHURN KCNeutralızıng antibodies against certain recently isolated viruses in sera of human beings residing in East Africa J of Immun 09 223 (1992) 635 SHITIBURY KC and AT VLAHAFF} Immunity of Bwamba fever virus Among the residents of Uganda and Tangany ka Ann Trop Med Parasitol 46 81 (1902) 636 SOMMERS SC Wilsov and F V HARTMAV Lymphoid lesions in polio myelitis J of Exper Med 03 503 (1991) 63" SOOTER CAB F HOW ITT and R GORNIE Incephalitis in Midwest XI Neutralızıng antibodies in wild birls of midwestern states Proc Soc Fxper Biol a Med 79 507 (1939) 638 SOUTILAM CHI and I J BABCOCK Effect of cortisone related hormones and adrenalectomy on susceptibility of mice to virus infections Proc Soc Exper Biol & Med 78 105 (1951) 639 SPAN DMTA BRADF49 an 1 | PARSOVNET Myocarditis in Polto myelitis Amer Heart J 10 336 (1990) 640 SPERANSKY A D Grundlagen der Theorie der DIedızın Kapitel VII Dia Rollo des Nervensystems in der Pathogenese gewisser Infektionskrankheiten S 921 Berlin Saenger 1950 641 SUDWESTDEUTSCHES ARZTEBLATT 19 49 hein Urteil uber llert oder Unwert einer Methode 612 SULKIN SE and E STRAUS Studies on Q fever complement fixing antibodies in meat packers at Port Worth Texas Proc Soc Exper Biol a Med 67 139 (1918) 613 SUTTON LS and C C BROOKE Venezuelan equine encephalitis due to Vaccination in man J Amer Med Assoc 10. 1473 (190-1) 644 SWARTS CH L and E F KERCHER A fatal case of poliomyelitis in a Dewborn infant delivered by cesarean section following maternal death due to poliomyelitis Pediatrics 11 230 (19) 645 SCHEIDEGGER S Entzundungen beim Embryo und Fotus bei experi mentelten Virusinfektionen des Muttertieres (und Disku9910n) Bull Schweiz Akad Med 11 153 8 346 (193) 616 SCHLEISSING # Poliomyelitis während der Schwangerschaft Arztl Prax 19.2 4 647 SCHMIDT H Grundlagen der spezifischen Therapie und Prophylaxe bakterieller Infektionskrankheiten Berlin Springer 1910 619 SCHDIIDT H Grundsätzliches über die Pathogenese und Immunitat ber Infektionskrankheiten GUNDEL M Die ansteckenden Krankheiten S 36ff Stuttgart Threme 1910 649 SCHMIDT H Die Bldung der Antikörper und ihre Bedeutung fur Infektion und Immunitat Serh dtsch Ges inn Aled 5S 8 (1952) 650 SCHMIDT DE POTEL K K PEEL U GRALITEER Untersuchungen zur Pathogenese der infektiosen Anamie der Pferde Arch exper Vet Bled 8 83 (1951) 651 SCHMIDT J RA and A FRADIUSSEN IT Inhibitory effect of cobaltous ions on multiplications of influenza virus Proc Soc Exper Biol a Med 51 244 (195) Literatur 151 662 SCHMIDT, G, and S J TVÆLUSER & method for the determination of desoxyribonucleio acid ribonucleic acid, and phosphoproteins in animal tissues J of Biol Chem 161, 83 (1945) 653 SCHMIDT KESSEN, TI Vyokarditis bei Poliomyelitis Z nn led 7, 177 (1952) 654 SCEMITT, H G, F THIERFELDER Herpes zoster nach Rontgenbestrah lung Strahlentber 93, 417 (1951) 655 SCHAITZ, U Milnre Organnekrosen der Neugeborenen und Sauglinge (milare Lebernekrosen') als Folge einer analogen Entzundang des Verdauungs traktus durch argentophile Stabchenbakterien (Listeriat) Virchows Arch 321, 438 (1953) 656 SCHAEIDER, L, U J SZATHMARY Uber die Immunitat des neugeborenen Lammes Z Immun forsch 95 169 (1939) 657 SCHNEIDER, L, u J SZATHMARY t'ber die Immunität des neugeborenen Hundes Z Immun forsch 93, 177 (1939) 658 SCHNEIDER, L, I J SZATIMARY Über die Immunitat des neugeborenen Kaninchena Z Immun forsch 95, 189 (1939) 659 SCHNEIDER L, J SZATHVARY Über die Immunitat der neugeborenen Saugetiere Z Immun forsch 93, 463 (1939) 660 SCHNEIDER, L, U J SZATAMARY Über die Immunitat des neugeborenen Meerschweincheng Z Immun forsch 99 24 (1910) 661 SCHULTZE, H Der Wurmfortsatz im Podromalstadium der Nasern Munch med Wscht 1933, 576 662 STANLEY, N F.DC DORMIAN and J PONSFORD Antibodies to Coxsackie viruses in pooled human serun Austral J Exper Biol 31, 17 (1953) 663 STANLEY, NF,DC DORNAN and J POVSFORD Studies on the hepato encephalomyeltis virus (HEV) J of Exper Biol 32, 543 (1954) 664 STECHELE, U Uber einen Fall von Poliomveltis nach Traume Arch hinderheilk 131, 157 (1944) 665 STERNDERG, G Practical results of bacteriology Trans Assoc Amer Physie 1892, 93 666 STOCKS, P, and M N KARN A study of the epidemiology of measles Ann of Eugen 3, 361 (1928) 667 STOEBER, É Uber das ,,Schwielenherz“ des Säuglings 2 Kinderheulk 63 668 STOEBER I Weitere Untersuchungen uber epidemische Myocardit19 (..Schwielenherz ) des Säuglings 2 Mitteil Z Kinderheid. 71 592 (1952) 669 STOKES, J ir Viral hepatitis Ade Surg 1952, 357 670 STOKES, J jr Viral hepatitis Amer J Bled Sci 225 349 (1953) 671 STOXES, J jr, J F BERK, L L ALALAMUT, E DRAKE, L A BARONDESS, HJ BASHE, I J WOMAN J D FARQUHAR, B BEYAN, RJ DROMMOND, WD A MAYCOCK, R B Cappy and A M BEYYET The Carrier State in ra] Hepatit19 J Amer Med Assoc 151, 1059 (1931) 672 STONE, J D Prevention of virus infection with enzyme of V cholerae I Studies with viruses of mumpe influenza group in chick embryo Austr J Exper Biol a Med Sci 26 49 (1943) 673 STONE, JD Prevention of virus infertion with enzyme of V cholerae II Studies with influenza virus in mice Austr J Exper Bola Died Sci 2,287 (1948) 674 STRIECK, F, HE Wilsor Untersuchungen uber den Stoffwechsel in der Jnkubatonszeit bei febrilen Infektionen und bei afebrilen Infekten Arch blin Aled 157, 173 (1927) 114 (1917) 154 Literatur 7200 VI FLL, 0 Typenbestimmungsversuche bei in Deutschlund 1solierten Cox sackie Virusstammen Arch Virusforsch (Ilzen) 3, 83 (1953) 721 VOGEL, ST, and I PINKERTOX Spontaneous salıvary gland virus disease in chimpanzees Arch of Path 60, 281 (1955) 722 DE Vos, JF, FH KUIPERS Een geval van mononucleosis infectiosa overgebracht door bloedtransfuge Seed Tijdschr Geneesk 1931, 3038 723 WACENER Masernfragen Hochr hinderheilk 13, 477 (1916) 724 WAGNER, R R. Influenza virus infection of transplanted tumore I Multi plication of a neurotropie strain and its effect on solid neoplasma Cancer Res 14, 377 (1954) 725 WAIDMANN, O, u K TRATTWEIN Die Maul und Klauenseuche nach kunstlicher und spontaner Infektion som je nach simultaner Impfung Zul Bakter I Orig 30, 448 (1923) 726 WALTON, M, and J L VELNICK Coxsackie virus antibody and incidence of minor illness during the summer Publ Health Rep 1953, 1167 727 WANG, CHENG 1. The relation of infectious and hemagglutination titers to the adaptation of influenza virus to mice J of Exper Jed 88, 515 (1918) 728 WARBURO, O, u W CHRISTIAN Isolierung und kristallisation des Garungs fermentes Enolase Biochem Z 310, 394 (1941) 729 WARD R, and A B SABIY. The presence of poliomyelitis virus in human cases and carriers during the winter Yale J Biol Med 16, 451 (1914) 730 W ARTIN, A S Occurence of numerous large giant cells in the tongils and pharyngeal mucosa in the prodromal stage of measles Arch of Path 11, 864 (1931) 731 11 EDELI, C Zur histologischen Diagnose der Masern Schweiz med Wochr 1937 1 73.2 WEINSTEIN, L, and R H MEADE The effect of the stage of gestation and number of pregnancies on susceptibility to poliomyelitis Amer J Obstetr 70, 1026 (1955) 733 | EINSTEIN, L, M L VOLEL and N WEINSTEIN A study of the relationshup of the absenco of tonsils to the incidence of bulbar poliomyelitis J of Pediatr 41, 14 (1954) 731 WETSSE, K , KRUCKE UR STECERT hlintach anatomische und viro logisch bakteriologische Befunde bei Encephalomyelitiden nach Pockenschutz impfung 2 Kinderhezlk 73,23 (1953) 735 WENDT, J Die kinderkrankheiten III Auf Breslau Wien 1855 736 TT FANER, H A, and C A MILLER Comparison of methods for recovering Poliomyelitis Viruses from human sources Proc Soc Cuper Biol a Med s6 11 (1934) 737 WEVNER HA, and JR PAUL Fatal infection with poliomyelitis virus in laboratory technicean, isolation of virus from lymph nodes Amer J Med Sci 213 9 (1947) 738 11 ENNER, H A, and F E RABE The recovery of virus from regional lymph nodes of fatal human cases of poliomyelitis Amer J Med Sci 2.2, 292 (1931) 739 WENNER, HA, and WA ZANNER 11 despread distribution of polio myelitis in households attacked by the disease Proc Soc Exper Brol a Med 66, 92 (1947) 740 WEITNEY, E Response of infint and adult mice to lymphocytic Chorto meningit18 virus infection Proc Soc Exper Biol a Med 78 247 (1931) 741 WICKMAN, I Beitrage zur Kenntnis der HEINE Mediaschen Krankheit (Poliomyelitis acuta und verwandter Erkrankungen) Berlin Karger 1907 742 WILDTUHR, G Uber Diphtherietoxingehalt im Patientenblut bei Dipltheria gravissima Z inn Med 2, 186 (1947) Literatur 153 743 11 ILDFL HR, G Zur Frage des cerebralen Diphtherietodes 7 ion Med 3. 267 (1949) 744 WILDFCER, G Zur Frage der Bakteriamie im Beginn der Diphtherie Zbl Bakter 1 Org 151, 14 (1919) 745, WILLIAMS, A , and J Lan Hepatic necrosis in neonatal herpes simples in fection Med J Australia 195, 392 746 \\1130Y, J L Relationship of tonsillectomy to incdence of poliomyelitis J Amer Med Assoc 150, 539 (1932) 747 WILTERDINK, J B Hepatitis infictiosa, een epidemiologische studie Verd Inst praevent Geneesk 94 1 (1953) 748 WINDORFER, A Zur Differential Diagnose der Bornholmer Krankheit Dtach med Wscbr 195), 1869 749 WINDORFER, A, u H SCHRICKER Über typische und rudimentare Verlaufs formen der Bornholmer Krankheit (Dargestellt an einer Heimepidemie) Bed Kin 1951, 1069 750 WOOD, E E Brucellosis as a hazard of blood transfusion Brit Med J 1904, 27 (1935) 757 | RIGIT, GA, and Th Owen Poliomyelitis in mother and newborn infant Brut Med J 4762, 800 (1952) 752 WURTZ J G Acute anterior poliomyelitis Hahneman Monthly 6, 39 (1933) 753 WYCKOFF, RUG, O CROISSANT et P LEPINE Etude au microscopo électronique des lesions névraxiques intracellulaires causées par le virus herpétique Ann Inst Pasteur 30 18 (1956) 754 ZENKE, U Poliomyelitis und Trauma Slunch med Wschr 1939, 1153 755 ZINNEMAN, HH W H HALL and BJ HELLER Acquired agamma globulinemia Report of three cases J Amer Med Assoc 156 1330 (1954) 756 ZISCHINSKY H, u E HAUSHANX Parotitisprobleme (Mumpsmeningitis [2] und die Bedeutung der Diastase bei Blumps (H]) Arch Linderheuk 147 24 (1933) 757 v ZSCHOCE, B Über den Aachweis des Virus der Polomyelit19 murium in heimischen Mäusezuchten Arch exper Vet Wed 7, 276 (1952) 758 ZUELZER W W and C S STULBERG Herpes simplex virus as the cause of fulminating visceral disease and liepatitis in infaney Amer J Dis Childr 83 421 (1952) 759 ZURUKZOGLU, ST V H HRUSZEK Beitrag zum Problemi des Herpesvirus wahrend der eruptionsfreien Periode Zul Bakter 130 320 (1933) 760 ZWICK, 1 Bornasche Krankheit und Encephalomyelitis der Tiere Handb Viruskrh II 951 (1939) Sachverzeichnis Empfanglichkeit 4, 12, I'ndokrine Storungen durch Virusinfek tionen 109, 110, Erschöpfungstheorie der Immunitat 4, Lxzitationstlicoro der Immunitat 4, Acceleration 62, Adaptation 42 43, 46 61, Agammaglobulinaeme 49, Aktivierungshypotheso postrakzinnler Infektionen 109, Aktive Immunisierung 116, Alles oder Nichts Gesetz von Infektio nen 47, Allomorphosen 109, Antilyalurondesubstanzen 62, Antikörperbiklung 5217, 71, Antikörperubertragung 51, APC-Viron 29 ARD Voren 28, Irthropoul borne Wiren 29, virulento Viren 73 74, Auto teribution 10 12. Blutarmut infektiose der Pferde (Bor Asche Krankhert) 60, 65, 106, Bluttransfusion und Virusinfektion 113, 114, Booster effekt 56 Ferung, stille 6, 17, 18, 55, Fettstoffwech-pl 59, 106, Fleckfieber 6, Fruhdrosselung 57, Galenische Lehre 1, Gammaglobulın 53, Gelbficber 11, 22. 52, 70, Gewebekultur, Bedeutung der 19, Gewebsverpflanzung und Varusinfek tion 114, Grenzen der Gesundheit 58, Grippe 25, 30, Gripperiruunfektion, esperimentelle in appirente 80ff, Juldrosselung 20, HT Viren 43, Herpes 37, 112, HCV.Viren 30, Hippokratische Lebre 1, Histiocytare Reaktion 69ff, Hestoplasmose 14, Hyperreaktivitätstheorie 56, Hyperthyreoidismus 62, Hypophysen Nebennierenrindensistents Choriomeningitis lymphocytåre 21, 39, 51 112, Col Sh Viron 30 46 Cortison und Virusinfektion 66fF 71, Corsackie Virusinfehtion 23, 23, 43 51, 74 Cossackte Virusinfektion experimen telle inapparente 9411, Cyclozenie 17, Cyklische Infektionen 8 9 13, 47, Cytomegalio 38 112 48 Japin B Encephalitis 29, Immunisterung, latente 6, Immunglerung, spontane 6, Immunisierung, unterschellige 6, Immunitat, Begriff der 50ff, Inimunitat, lohale 58; Inappirenz, Begriff der 6, 8, Infektion, stumme 6, Injektionen und Krankheitsproroka tron 65, 66, Inkomplette uren 47, Inokulationsweg 46, Interferenz 63, 64, Denguo 21, 74, Depressionsimmunitát 4, Diphterie 4, 16, Disposition 44 49 Durchfuhrungsverordnung dritte 1f6ff, Durchscuchung latente 6, Dynamischer Immunitatszustand 58, Linschlußkorperchen 31 69, Eltromelie 70 ff, Llementarkorperchen 69, 1 Sachverzeichnis 157 Poliomyelitis und lymphatisches System 73, Poliomyelitistrager 33, Postpoliomyelitische Zustandsbilder 40 110, Praezession 62, 115, Properdin 49, Psychische Anormalitaten nach Virus infektionen 109 119, klimatische Faktoren 60ff, hobalt und rusinfektion 62, hocuz HEYLEsche Regeln 11, 32, 68, komplikationen von ruskrankheiten 71, 107, honnatale Virpskrankheiten 111 ff, Kontagionsindex 19, Kraukheitsbegriff 38, 68, Kuhpochenvakzinierung 21, Latente Infektion 7ff, 50, Latente hrankheit 9, 33, Leptospiren 15, Loukobe und Virusinfektion 110 Liberation effect 108, Listerioso 15, Lokale Infektionskrankheiten 13, Iuftfeuchtigkeit und Infektionseffekt 61, Lymphocytose, infektiose 32, Lymphogranulomatose und Virusin fektion 110, lymphotrope Varen 32 70, Quarantane 114, 115, ( Fieber 27, 29, 30, Quotientenepidemie 41, Rabres 22, 27, Recurrens infektion 6, 15, Reichsseuchengesetz u a und inappa rente Infektion 116ff, Resistenz naturliche 4, 42, 48, Retentionstheorie 4, Retotheliales System und Virusinfek tion 70ff Rifttalfieber 24, 52, Rinderpest 21, Roteln 21, 112, RUBARTische Krankheit 60, Ruhende Infektion 7, Russische Trubjahr/Sommer Encepha htıs 24, RVO und unapparente Infektion 118, Iasern 3, 19ff, Maskierte Viren 39, Meningoencephalitis 27, MENKINstoffe 18, Mesenchym und Varusinfektion 69 if, MIBbildungen und Vitusinfektionen 111ff, MIV rusinfektion, inapparente experi mentelle 754, Morbiditätaindex 30, Vumps Mumpsvirus 21 22, 27 29, 52, 110, Murray valley Encephalitis 52, Saisonbevorzugungen von Varuskrank heiten 60ff, Sanitation Gefahr der 115, Scharlach 2 3, 15, 16, Schein euronophagien 74, Schienenimmunitat 58, Schlummernde Infektion 7, Sehwangerschaft und Virusinfektion 65, Schweineinfluenza 39 39, Schwielenherz der Sauglinge und Varus infektion 110, Veuroinfection autostérilisable 58, NEWCASTLF disease 24, 28, 42 45 46, 47, 09, 103 Sepologische Epidemologie 30, 0, mangel und I rusinfektion 62, Okologie der Varusinfektionen 5, 116 Organmanifestation bei Virusinfektio nen 10 13, Orphanviren 26 Sratdrosselung 20, Stoffwechselstorungen intermediäre 59, 106, Strahlenwirkung und Virusinfektion 66, Streptokokkenuinfektion 14, Streß und Verusinfektion 66 Parallergie 59, Pathologie der ruskrankheiten 68 T, Pertu4813 56, Pest 1,2, Pferdeencephalitie 24, Physical chemical blockade 62, plasmocytogenic agents" 70, Poliomyelitis 22 23 23, 26, 2946, 54 72, 112, 113, Pocken 2, TTEILERYIUS 30, 36, 54, 74, Theorie der biologischen Antikorper reifung 53, Tollwut Träger 35, 36, Tonsillektomie und Krankheitsprovo Lation 65, Trägertum 7, 32, 33, 35,
158
Sachverzeichnis
Traumen 61,
Tropismen 40, 71,
Tumorerzeugende Viren 33,
Tumorhemmung durch Viren 109,
Typhus 16, 17,
Typhusimmunitat 50,
Umgebungstemperatur und Virusin
fektion 61,
Urbanisierungstrauma 62,
Takzinovirus 21, 112,
Varianten 45,
Variolation 1, 46,
Vektoren, Massenvernichtung von 115,
116,
Virocyten 32, 70,
rus, ausschleusung" 74,
,, rus endormi 7, 38;
Virushepatitis 40, 41,
Virustoxine 18,
Virus Zellreceptor System 49;
Vorschaden bei Virusinfektionen 64,
WARTII FINKELDEY Zellen 31, 70,
Wolhynisches Fieber 27, 28,
Zoster sine exanthemtte 74,
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